DRK Presseinformationen https://www.kv-recklinghausen.drk.de de DRK Fri, 16 Apr 2021 22:38:17 +0200 Fri, 16 Apr 2021 22:38:17 +0200 TYPO3 EXT:news news-572 Thu, 24 Jun 2021 18:59:00 +0200 Unsere Fiaccolata 2021 https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/unsere-fiaccolata-2021.html Zum Gedenken an die Schlacht von Solferino und den Ursprung unserer weltweiten Bewegung nehmen jährlich viele Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler an einem Fackelumzug (italienisch = Fiaccolata) von Solferino nach Castiglione delle Stiviere teil. Aufgrund der Corona-Pandemie ist eine Durchführung in diesem Jahr leider erneut nicht möglich.
Wir haben deshalb bereits im letzten Jahr die Idee einer "digitalen Fiaccolata" entwickelt.

Eine Ankündigung in den Sozialen Medien erfolgt auch dieses Mal.

Zum Ablauf:  

  • Die digitale Fiaccolata beginnt am 24. Juni um 18:59 Uhr (1859 = Jahr der Schlacht von Solferino).
  • In Erinnerung an die Schlacht von Solferino zünden Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler sowie JRKlerinnen und JRKler eine Kerze an und stellen diese gut sichtbar ins Fenster (alternativ: Fackel in den Garten stellen). Jede und jeder, der mitmacht, fotografiert die Kerze oder Fackel und lädt das Foto – verbunden mit dem Aktions-Hashtag #fiaccolata2021 – in die Sozialen Medien hoch.
  • Eine Bastelanleitung für einen Rotkreuz-Kerzenständer finden Sie hier.
  • Im Rahmen der digitalen Fiaccolata können auch öffentliche Gebäude und Einrichtungen des Roten Kreuzes im DRK-Rot bestrahlt werden.

Wir freuen uns schon jetzt, wenn viele Menschen bei der digitalen Fiaccolata mitmachen und in dieser besonderen Zeit ein Licht der Hoffnung und Menschlichkeit entzünden.

⇒ Zum Flyer der Fiaccolata 2021

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news-571 Thu, 15 Apr 2021 14:41:14 +0200 Bevölkerungsschutz: Hilfsorganisationen und BBK rücken enger zusammen https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/bevoelkerungsschutz-hilfsorganisationen-und-bbk-ruecken-enger-zusammen.html Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) begrüßt Dr. Heike Spieker vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). Sie besetzt seit dieser Woche das erste Verbindungsbüro der Hilfsorganisationen im BBK. Vertreterinnen und Vertreter weiterer Partner des BBK sollen folgen. Die Gespräche mit den weiteren Hilfsorganisationen im Bevölkerungsschutz laufen. Die bereits bestehenden Netzwerke mit Leben zu füllen, um die Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen weiter zu vertiefen, ist Armin Schuster, dem Präsidenten des BBK besonders wichtig: „Vernetzung und Kooperation sind die Basis für effektives Krisenmanagement in dieser komplexen Welt. Sowohl vor als auch in der Krise müssen alle beteiligten Akteure eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Für verlässliche Analysen, Prognosen, Pläne und Verfahren kommt es auf alle Fähigkeiten und Erfahrungen an. Kurze Wege bringen uns hier enorm weiter.“

DRK-Generalsekretär Christian Reuter sagt: „DRK und BBK blicken auf eine lange und enge Zusammenarbeit zurück, die jetzt institutionalisiert wird. So können wir gemeinsam künftige Herausforderungen noch besser bestehen.“ Dr. Heike Spieker, Juristin mit dem Schwerpunkt im internationalen Recht und Humanitärem Völkerrecht, ist seit vielen Jahren im Generalsekretariat des DRK in leitender Position beschäftigt und wird nun das DRK u.a. in seiner besonderen Rolle als Nationale Hilfsgesellschaft im BBK vertreten.

In alle Bereiche des BBK hinein bestehen intensive Beziehungen zum DRK, so dass diese durch ein ständiges Verbindungsbüro nun weiter gefestigt und ausgebaut werden können. Vor allem mit Blick auf das einzurichtende Gemeinsame Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz wird diese Kooperation den Bevölkerungsschutz in Deutschland stärken.

Wichtige Themen in der Zusammenarbeit von BBK und DRK liegen in den Feldern Förderung des Ehrenamtes, Ausstattung, Erste-Hilfe-Ausbildung, Pflegeunterstützungskräfte, humanitäres Völkerrecht u.v.m. Weitere Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit von BBK und DRK sind das „Labor 5000“, der Sanitäts- und Betreuungsdienst sowie Nationale Reserven.

Quelle: DRK Generalsekretariat, Presseinformation 020/2021

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news-570 Mon, 12 Apr 2021 17:35:43 +0200 Anhörung im Bundestag: DRK setzt sich für Verbesserungen im Bevölkerungsschutz ein https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/anhoerung-im-bundestag-drk-setzt-sich-fuer-verbesserungen-im-bevoelkerungsschutz-ein.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat angesichts der Corona-Pandemie deutliche Verbesserungen im Bevölkerungsschutz angemahnt. „Für die Bewältigung pandemischer Lagen und anderer Krisen ist die Vorhaltung von Material und die Ausbildung von Personal von eklatanter Wichtigkeit“, sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter am 12. April als Sachverständiger bei einer Anhörung im Ausschuss für Inneres und Heimat des Deutschen Bundestages zur Bilanz des Bevölkerungsschutzes angesichts der Corona-Pandemie. Während Katastrophen wie Hochwasser auch durch den Einsatz von Spontanhelfern bekämpft werden könnten, zeige sich im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz die Notwendigkeit, auf gut ausgebildetes und spezialisiertes Personal in großer Zahl kurzfristig zurückgreifen zu können. DRK-Generalsekretär Reuter erklärte weiter, dies müsse allerdings unbedingt mit einer konsequenten materiellen Vorbereitung durch Lagerhaltung und Bevorratung von medizinischem Material wie persönlicher Schutzausrüstung verbunden sein. Er wies darauf hin, dass das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam mit den anerkannten Hilfsorganisationen den Aufbau einer nationalen Betreuungsreserve mit bundesweit zehn Logistikzentren zur Versorgung von jeweils 5.000 Menschen in Krisenfällen vorgeschlagen habe. Ein Pilotprojekt werde derzeit unter Federführung des DRK umgesetzt, ein zweites Modul sei teilweise bereits in den Bundeshaushalt 2021 aufgenommen worden. „Als Vorbereitung für zukünftige Krisenlagen und angesichts der Engpässe bei den Ressourcen, die durch die Corona-Pandemie deutlich wurden, muss jetzt so schnell wie möglich mit dem Aufbau der gesamten Zivilschutzreserve begonnen werden“, sagte Reuter.

Die Pandemie zeige außerdem, dass der gesundheitliche Bevölkerungsschutz ohne die tatkräftige Unterstützung durch ehrenamtliches Personal des DRK und der anerkannten Hilfsorganisationen nicht zu bewältigen sei. Aktuell seien täglich gut 10.000 ehren- und hauptamtliche Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes aktiv, damit seien mittlerweile jeder DRK-Kreisverband und auch die Schwesternschaften vom DRK in die Bewältigung der pandemischen Lage umfassend eingebunden. Der Bevölkerungsschutz in Deutschland werde zu über 90 Prozent vom Ehrenamt getragen, sagte Reuter. Deshalb müsse der Umgang mit der ehrenamtlichen Leistung bundesweit gleich zugunsten des Ehrenamtes besser geregelt werden. In ganz Deutschland sei das DRK derzeit an mehr als 300 Impfzentren und 390 Teststationen beteiligt.

Quelle: DRK Generalsekretariat, Pressemitteilung 019/2021

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news-569 Thu, 01 Apr 2021 11:04:00 +0200 Corona: Impfstart für die 79-jährigen und die Altersklasse 60 bis 78 https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/corona-impfstart-fuer-die-79-jaehrigen-und-die-altersklasse-60-bis-78.html Termine werden ausschließlich über die KVWL vergeben Die neue Impfverordnung des Landes NRW sieht vor, dass in den nächsten Tagen weitere Personengruppen die Berechtigung bekommen, sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen. Neu hinzu kommen die Menschen zwischen 60 und 78 Jahren sowie die 79-Jährigen.

Impfberechtigte 60- bis 78-Jährige – Terminbuchung 3. bis 5. April
Von Samstag, 3. April, bis Montag, 5. April, können die Bürgerinnen und Bürger des Kreises, die zwischen 60 und 78 Jahre alt sind, über das Portal und die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) unter www.116117.de bzw. 0800 11611702 Termine für die Impfung mit AstraZeneca buchen. Ein Teil des zusätzlich zur Verfügung stehenden Impfstoffs wird auch über die Praxen der niedergelassenen Ärzte verimpft. Die Ärzte nehmen von sich aus nach Priorität Kontakt zu ihren impfberechtigten Patienten auf.

Impfberechtigte ab 79 Jahren – Terminbuchung ab 6. April
Wer 1941 geboren ist, kann ab Dienstag, 6. April einen Termin buchen. Möglich ist dies unter der Telefonnummer 0800 11611702 sowie über die Internetseite www.116117.de. Wie bisher wird das System, das überarbeitet worden ist, von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe betreut. Eine der Neuerungen: Anders als in der Vergangenheit soll es möglich sein, einen zeitgleichen Termin für den Lebenspartner zu buchen. Hierfür spielt das Alter des Lebenspartners keine Rolle – für eine gemeinsame Impfung ist es ausreichend, wenn einer der Personen altersbedingt impfberechtigt ist.

Um das Anmeldesystem nicht zu überlasten, werden die Bürgerinnen und Bürger im Alter von 70 Jahren und älter jahrgangsweise aufsteigend angeschrieben. Das NRW-Gesundheitsministerium wird jeweils über den genauen Zeitpunkt der Impfeinladungen entscheiden und informieren. Zur Gruppe der 70- bis 79-Jährigen gehören in Nordrhein-Westfalen rund 1,6 Millionen Menschen inklusive Lebenspartner.

Impfzentrum: Verlängerte Öffnungszeiten
Das Impfzentrum des Kreises Recklinghausen erweitert für die Impfungen mit den zusätzlichen Impfdosen für zwei Wochen die Öffnungszeiten: Ab Ostersonntag und bis einschließlich zum 14. April ist das Impfzentrum von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Es bleibt aber dabei, dass nur Personen mit Termin geimpft werden können.

In den letzten Tagen haben immer wieder Falschmeldungen oder falsch verstandene Meldungen dazu beigetragen, dass Bürger sich ohne Termin zum Impfzentrum aufgemacht haben. Daher wiederholen die Verantwortlichen den Hinweis: Wer keinen Termin hat, muss unabhängig vom Alter und von der grundsätzlichen Impfberechtigung abgewiesen werden.

⇒ Terminvereinbarung Impfzentrum Recklinghausen 

Quelle: Kreis Recklinghausen, Presseinformation

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news-568 Wed, 31 Mar 2021 21:52:00 +0200 Stellenangebot Personal für Abstrichtätigkeiten, Testauswertungen und Verwaltungstätigkeiten (jeweils m/w/d) https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/stellenangebot-personal-fuer-abstrichtaetigkeiten-testauswertungen-und-verwaltungstaetigkeiten-m-w-d.html Die DRK Rettungsdienst Vest gGmbH sucht kurzfristig Personal für Abstrichtätigkeiten, Testauswertungen und Verwaltungstätigkeiten (jeweils m/w/div) in Voll- / Teilzeitbeschäftigung. Weitere Informationen erhalten Sie ⇒ hier

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news-567 Fri, 26 Mar 2021 19:15:11 +0100 Nur mit Termin zum Impfzentrum https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/nur-mit-termin-zum-impfzentrum.html Ohne vorherige Terminvereinbarung ist keine Impfung möglich. Der Kreis Recklinghausen weist darauf hin, dass nur zum Impfzentrum kommen soll, wer vorab einen Termin vereinbart hat. Jeder, der ohne Termin das Impfzentrum aufsucht, muss abgewiesen werden und wird nicht geimpft. Bis 10 Uhr waren das alleine am heutigen Freitag fast 100 Menschen.

Termine können für Personen über 80 Jahren über die 0800 116 117 vereinbart werden. Personen, die chronisch krank sind und von ihrem Arzt ein Attest bekommen haben, dass die Zugehörigkeit zu §3 Absatz 2 bescheinigt, melden sich am besten per E-Mail mit dem Betreff „Terminierung §3“ unter Angabe der Telefonnummer an prioimpfung(at)kreis-re.de. Alternativ ist eine Terminvereinbarung per Telefon unter 02361 / 9709060 möglich.

„Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund ihrer medizinischen Situation einen Termin für die Impfung vereinbaren wollen, falls möglich, die Kontaktaufnahme per E-Mail zu nutzen. Unsere Hotline ist voll besetzt, in den ersten 50 Minuten heute Morgen hatten wir aber bereits 2500 Anrufe“, berichtet Patrick Hund, Leiter des Impfzentrums. In der Höchstphase seien über 300 Leute in der Warteschleife gewesen, was für einen Systemabsturz gesorgt habe. „Wenn Sie eine E-Mail schicken, werden wir Sie sobald es geht zurückrufen. Wir bitten aber auch dort um Verständnis, dass dies einige Zeit dauern kann. Nur heute bis zehn Uhr sind über 900 neue E-Mails eingegangen.“

Der aktuelle Impferlass sieht diese kurzfristig eingeführte Regelung bis zum 6. April vor, danach sollen chronisch Erkrankte in den Arztpraxen geimpft werden.

Quelle: Kreis Recklinghausen, Presseinformation

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news-565 Thu, 25 Mar 2021 10:51:16 +0100 25 Abstriche pro Stunde - jetzt eröffnet auch das DRK ein Testzentrum in Oer-Erkenschwick https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/25-abstriche-pro-stunde-jetzt-eroeffnet-auch-das-drk-ein-testzentrum-in-oer-erkenschwick.html Das Zentrum geht am 31. März in Betrieb. Rotkreuz-Helfer wollen pro Stunde bis zu 25 Abstriche machen. Die Anmeldung läuft online. Solange nicht genügend Impfstoff vorhanden ist, lautet die Devise: Testen, testen, testen! Daher hat sich das DRK Oer-Erkenschwick nach Absprache mit der Stadtverwaltung jetzt dafür entschieden, selbst eine zusätzliche Schnelltest-Stelle im DRK-Haus an der Agnesstraße 5 einzurichten. „Die Genehmigung vom Kreis Recklinghausen haben wir bereits. Wir müssen noch einige Vorbereitungen treffen, am nächsten Mittwoch geht es los“, sagt Rotkreuz-Leiter Ralf Farwick. Testen will das DRK zum Start jeweils von 15 bis 18 Uhr. „Wir können in einer Stunde bis zu 25 Schnelltests schaffen, das ist in einer Arztpraxis organisatorisch nicht möglich“, sagt DRK-Vorsitzender Dr. Siegbert Teichert. Testtermine werden nur nach vorheriger ⇒ Onlineanmeldung vergeben.

Schulungsraum in oer-Erkenschwick wird umfunktioniert

Hereinkommen müssen die Testpersonen durch den Nebeneingang am Hovelfeldweg in Oer-Erkenschwick. „Dort werden erst die Personalien aufgenommen. Dann geht es mit dem QR-Code und dem Teststäbchen in den Schulungsraum. Dort wird der Abstrich genommen. Von dort aus geht es über den Hintereingang heraus, um unnötige Kontakte zu vermeiden. Der Testbereich ist zudem streng von unserem Rettungsdienst getrennt“, meint Rotkreuz-Leiterin Cornelia Sassor. Das Ergebnis des Tests kommt per E-Mail oder Telefon direkt nach Hause. Bei einem positiven Test informiert das DRK gleichzeitig auch das Kreisgesundheitsamt. „Man kann auch ein paar Minuten warten, wenn es dringend ist. Dann drucken wir die Testbescheinigung auch aus“, sagt Dr. Teichert.

Weiteres Testzentrum in Oer-Erkenschwick

Drei geschulte Rotkreuz-Helfer werden jeweils vor Ort sein. „Je nachdem, wie schnell wir alles am Laufen haben, dazu zählt auch die Software, beginnen wir mit den Testungen früher“, sagt Farwick. Angeboten werden sie für Personen ab 16 Jahren, die symptomfrei sind. Mitgebracht werden muss der Personalausweis. Im Corona-Testzentrum in Oer-Erkenschwick besteht natürlich Maskenpflicht. Bürgermeister Carsten Wewers begrüßt ausdrücklich die Initiative. Die Stadtverwaltung will das DRK zudem technisch unterstützen. Wewers meint: „Je mehr Testzentren wir haben, desto besser. Gerade bei Familienbesuchen über die Ostertage ist es sicherer, wenn man einen negativen Befund hat. Die Tests bekommen eine noch größere Bedeutung, wenn wir wieder öffentliche Veranstaltungen durchführen können.“

Weitere Infos unte⇒ https://schnelltest-drkoe.de/

Quelle: 24VEST, Stimberg Zeitung

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news-566 Wed, 24 Mar 2021 18:11:00 +0100 Corona-Schnelltest beim DRK Herten: So viele Test-Ergebnisse waren bislang „positiv“ https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/corona-schnelltest-beim-drk-herten-so-viele-test-ergebnisse-waren-bislang-positiv.html Die größte öffentliche Corona-Schnelltest-Einrichtung Hertens nimmt im DRK-Zentrum „Gegenüber“ an der Gartenstraße ihren Betrieb auf. Der Ansturm ist groß. Gleich 120 Schnelltests hat das DRK-Testzentrum in Herten am ersten Öffnungstag durchgeführt. Viele Menschen strömten an die Gartenstraße 59. Wegen des großen Andrangs war die Öffnungszeit von fünf auf sechs Stunden ausgedehnt worden. DRK-Vorstand Ralph Hoffert berichtet, dass alles reibungslos verlief: „Keine langen Wartezeiten, keine Schlangen und das digitale System funktioniert einwandfrei.“

Menschen ohne Symptome Corona-positiv getestet

Von den 120 Besuchern hatten sich lediglich fünf telefonisch angemeldet, weil sie kein Internet haben, die übrigen über das Online-System. Von den 120 Tests waren zwei positiv. Betroffen waren eine ältere Frau und ein junger Mann, beide ohne Corona-Symptome. Ihre Daten wurden sofort an das Gesundheitsamt weitergeleitet, das die Betreffenden nun zur Abklärung per PCR-Test einlädt.

Diese Woche (22. bis 28.3.) ist das Testzentrum ausgebucht. Nächste Woche (29.3.) gibt es wieder Termine, auch an Karfreitag und Ostersonntag.

Start im Corona-Schnelltest-Zentrum in Herten

Am 23. März geht das Corona-Schnelltest-Zentrum des DRK Herten an der Gartenstraße 59 in Betrieb. Das Deutsche Rote Kreuz verzeichnete einen regelrechten Ansturm auf die Termine, weitete sogar die geplante Öffnungszeit am heutigen Dienstag um eine Stunde aus. Trotzdem sind alle 120 Termine ausgebucht.

Für den Rest der Woche gibt es noch einzelne freie Zeiten. „98 Prozent der Menschen vereinbaren ihre Tests online“, berichtet DRK-Vorstand Ralph Hoffert. Termine gibt es unter: ⇒ www.coronatest.drk-herten.de

Quelle: 24VEST, Hertener Allgemeine

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news-564 Tue, 23 Mar 2021 19:00:00 +0100 2411 Tests in neun Tagen: Schnelltestzentrum am Saatbruch läuft unter Volllast - ACHT POSITIVE TESTS https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/2411-tests-in-neun-tagen-schnelltestzentrum-am-saatbruch-laeuft-unter-volllast.html Vergangenen Montag hat das DRK-Schnelltestzentrum des Kreises am Saatbruchgelände den Betrieb aufgenommen – und wie. Bis Dienstagabend, 23. März, waren 2411 Bürger zum Abstrich. Neun von 2411 Tests im neuen Schnelltestzentrum fielen positiv aus. Laut Kreis-Sprecherin Svenja Küchmeister gab es zudem 53 fehlerhafte Tests. „Diese Bürger haben eine Mail erhalten, dass sie einen neuen Termin ausmachen und sich noch einmal testen lassen sollen.“ Aus Küchmeisters Sicht besonders ärgerlich: „175 Menschen haben online einen Termin gebucht, sind aber nicht erschienen.“

Denn die Nachfrage sei groß. Und zwar so groß, dass die Kapazitäten von anfänglich 240 Tests innerhalb von sechs Stunden seit Samstag auf 360 Tests pro Schicht erhöht wurden. Dennoch sei es nach wie vor möglich, auch kurzfristig einen Termin zu buchen, betont Svenja Küchmeister. Neben dem DRK-Zentrum gibt es aktuell in Recklinghausen 31 weitere zugelassene Teststellen wie Arztpraxen und Apotheken.

Testergebnis nach 20 Minuten

Lob für die reibungslosen Abläufe am Saatbruch gibt es von unserem Leser Norbert Kunold, der am Samstag beim „Drive-in-Abstrich“ war. „Das hat keine fünf Minuten gedauert und war absolut professionell.“ Schon nach 20 Minuten habe er eine Mail mit dem (negativen) Testergebnis erhalten.

Weniger zufrieden ist Kunold hingegen mit der Kommunikation seitens der Kreisverwaltung. Nachdem in der Vorwoche noch unklar war, ob und wo Jugendliche unter 16 Jahren getestet werden können, habe er zwei E-Mails an Landrat Bodo Klimpel geschickt. Auf eine Antwort, so Kunold, warte er noch immer. Kreis-Sprecherin Küchmeister verweist auf hunderte Mails, die täglich beim Kreis eingingen, sagt aber auch: „Zu Mails an den Landrat äußern wir uns grundsätzlich nicht öffentlich.“

Weitere Infos unter ⇒ www.schnelltest-kreis-re.de

Quelle: 24Vest, Recklinghäuser Zeitung

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news-563 Thu, 18 Mar 2021 19:04:14 +0100 Bund gibt Impfungen mit AstaZeneca wieder frei https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/impfzentrum-fuer-die-verimpfung-von-astrazeneca-bereit.html Vereinbarte Termine für die Impfung mit AstraZeneca finden im Impfzentrum des Kreises Recklinghausen ab Freitag, 19. März, wieder wie geplant statt. Update 18.03.2021
Das Bundesministerium für Gesundheit hat die Impfungen mit AstraZeneca am Donnerstagabend, 18. März, wieder freigegeben. Vereinbarte Termine für die Impfung mit AstraZeneca finden im Impfzentrum des Kreises Recklinghausen ab Freitag, 19. März, wieder wie geplant statt.

Keine mobilen Impfungen mit AstraZeneca am Wochenende
Mobile Impfungen mit AstraZeneca, also zum Beispiel Impfungen in Schulen, können trotz Zulassung an diesem Wochenende nicht stattfinden. Das Land benötigt für die Logistik einen Vorlauf von mehreren Tagen, um Impfstoff an die entsprechenden Orte zu transportieren.

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Ursprüngliche Mitteilung 
Das Bundesministerium für Gesundheit hat die Impfungen mit AstraZeneca am Montagnachmittag, 15. März, vorerst ausgesetzt. Darum können aktuell Personen, die in den impfberechtigten Berufsgruppen arbeiten, nicht geimpft werden. Vereinbarte Termine für die Impfung mit AstraZeneca finden auch im Impfzentrum des Kreises Recklinghausen nicht statt.

Da derzeit unklar ist, ob und wann eine Freigabe des Impfstoffes AstraZeneca durch das Bundesgesundheitsministerium erfolgt, können die Verantwortlichen im Impfzentrum auch keine Aussage dazu treffen, ob vereinbarte Termine in den nächsten Tagen stattfinden können. Aber: Das Impfzentrum ist ab Freitag, 18. März, so aufgestellt, dass es die Impfungen mit AstraZeneca sofort wieder aufnehmen könnte. Sofern der Impfstoff AstraZeneca in Deutschland zur Impfung freigegeben wird, finden die gebuchten Termine umgehend wieder statt. Wer einen Termin gebucht hat, erhält dann kurzfristig eine Information per E-Mail. Außerdem wird eine entsprechende Information auf www.kreis-re.de/coronaimpfung veröffentlicht.

Wichtig: Die Freigabe erteilen kann nur das Bundesgesundheitsministerium, die Empfehlung der Europäischen Arzneimittelagentur (European Medicines Agency, EMA) reicht dazu nicht.

Alle vereinbarten Impftermine mit anderen Impfstoffen finden wie geplant statt. Das betrifft die Termine für Personen über 80 Jahren im Impfzentrum, die mit BioNtech geimpft werden, ebenso wie die mobilen Impfungen in Einrichtungen der Tagespflege, denen Moderna verabreicht wird.

Keine mobilen Impfungen mit AstraZeneca am Wochenende
Mobile Impfungen mit AstraZeneca, also zum Beispiel Impfungen in Schulen, werden unabhängig von der Zulassung des Impfstoffs an diesem Wochenende nicht stattfinden können. Das Land benötigt für die Logistik einen Vorlauf von mehreren Tagen, um Impfstoff an die entsprechenden Orte zu transportieren.

Quelle: Kreis Recklinghausen, Pressemitteilung

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news-562 Wed, 17 Mar 2021 17:57:54 +0100 Bundesregierung plant Reform: DRK-Präsidentin begrüßt neue Wege im Bevölkerungsschutz https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/bundesregierung-plant-reform-drk-praesidentin-begruesst-neue-wege-im-bevoelkerungsschutz.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) begrüßt die geplante Neuausrichtung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). „Gerade die Pandemie hat gezeigt, dass wir mehr Koordinierung im gesamten Bevölkerungsschutz brauchen, mehr Synergieeffekte und weniger Doppelstrukturen von Bund, Ländern und Kommunen. Deshalb ist es ein richtiger Schritt, das BBK in seiner bundesweiten Koordinierungsfunktion zu stärken“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt zu den heute von Bundesinnenminister Horst Seehofer und BBK-Präsident Armin Schuster vorgestellten Plänen. Die Behörde könne „Dreh- und Angelpunkt für die Vernetzung aller Akteure im Bevölkerungsschutz, also auch der anerkannten Hilfsorganisationen mit ihren vielen Ehrenamtlichen, werden“, sagt Hasselfeldt.

Nach den Plänen des Bundesinnenministeriums soll das Bundesamt für Bevölkerungsschutz im Krisenfall zu einem Knotenpunkt für Informations- und Ressourcenmanagement mit einem gemeinsamen Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz ausgebaut werden, in dem Bund, Länder, Kommunen und Hilfsorganisationen zusammenarbeiten. „Katastrophen und Krisen machen nicht an Ländergrenzen halt, beispielsweise Großschadensereignisse und Pandemien. Deswegen sollte das Krisenmanagement stärker länderübergreifend koordiniert werden. Das Deutsche Rote Kreuz steht als nationale Hilfsgesellschaft gerne bereit, die Bundesregierung hier weiter zu unterstützen“, sagt Hasselfeldt.

Die DRK-Präsidentin begrüßt auch die Absicht des Bundesinnenministeriums, mehr Menschen für ein Ehrenamt in den Organisationen des Bevölkerungsschutzes zu gewinnen. Als positiv bewertet Hasselfeldt zudem, dass das BBK einen Vorschlag des DRK zur Ausbildung der Bevölkerung zu Pflegeunterstützungskräften im Rahmen des Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetzes aufgreifen will. Nach Vorstellungen des DRK könnten freiwillige Pflege-Basiskurse - ähnlich wie Erste-Hilfe-Kurse - einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Familien und Pflegedienste speziell in Krisenzeiten wie einer Pandemie leisten. Das Ziel könne sein, dass ein Prozent der Bevölkerung durch das DRK und andere anerkannten Hilfsorganisationen als Pflegeunterstützungskräfte ausgebildet werden. Das DRK erarbeitet derzeit ein entsprechendes Konzept.

Quelle: DRK Generaösekretariat, Presseinformation 016/2021

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news-561 Wed, 17 Mar 2021 11:49:04 +0100 Stärkung der Konventionsarbeit in NRW - Zwei DRK-Landesverbände – Zwei Beauftragte für die Rotkreuzkonvention https://www.kv-recklinghausen.drk.dehttps://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/staerkung-der-konventionsarbeit-in-nrw-zwei-drk-landesverbaende-zwei-beauftragte-fuer-die-rotkreuzk.html Düsseldorf/Münster. Es gehört zu den Aufgaben der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, das humanitäre Völkerrecht zu verbreiten und damit einen wesentlichen Beitrag zum Frieden in der Staaten- und Völkergemeinschaft zu leisten. Den ehrenamtlich tätigen Konventionsbeauftragten des DRK kommt dabei eine besondere Rolle zu: Sie informieren die Öffentlichkeit über das humanitäre Völkerrecht und dessen Wirkung, etwa in bewaffneten Konflikten. news-560 Mon, 15 Mar 2021 23:26:56 +0100 Impfzentrum setzt ab sofort Impfungen mit AstraZeneca aus https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/impfzentrum-setzt-ab-sofort-impfungen-mit-astrazeneca-aus.html Termine für über 80-Jährige finden im Impfzentrum statt - Absage nur für AstraZeneca Update vom 16.03.2021
Das Impfzentrum des Kreises Recklinghausen ist auch heute und morgen für alle Personen über 80 Jahren, die einen Termin vereinbart haben, geöffnet. Diese werden wie geplant mit dem Impfstoff des Unternehmens BioNtech geimpft. Stattfinden werden an beiden Tagen jeweils rund 1000 Termine.

Abgesagt sind nur die Termine für Personen, die zu den impfpriorisierten Berufsgruppen gehören und mit AstraZeneca geimpft worden wären. Grund dafür ist, dass das Bundesministerium für Gesundheit die Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca gestern Nachmittag vorerst ausgesetzt hat.

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Meldung vom 15.03.2021
Deutschland setzt die Impfungen mit dem Impfstoff des Unternehmens AstraZeneca ab sofort aus. Das hat das Bundesministerium für Gesundheit dem Kreis Recklinghausen am Montagnachmittag mitgeteilt.

Rund 50 Personen haben noch heute einen Termin für die Impfung mit AstraZeneca. Diese Termine finden statt – anstelle von AstraZenca wird BioNtech geimpft. Alle, die am morgigen Dienstag, 16., oder Mittwoch, 17. März, einen Termin haben, können nicht geimpft werden. Sie bekommen eine E-Mail mit der Absage des Termins. Für Dienstag waren 247, für Mittwoch 250 Termine vergeben. Wie es danach weitergeht, ist noch offen.

Das Paul-Ehrlich-Institut weist darauf hin, dass Personen, die den COVID-19-Impfstoff AstraZeneca erhalten haben und sich mehr als vier Tage nach der Impfung zunehmend unwohl fühlen z.B. mit starken und anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen, sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben sollten.

Der AstraZeneca-Impfstoff muss nicht vernichtet werden, da er im Kühlschrank bis zu sechs Monate haltbar ist.

Quelle: Kreis Recklinghausen, Presseinformation

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news-559 Mon, 15 Mar 2021 14:56:05 +0100 Anmeldungen fürs Durchfahrtzentrum ab sofort möglich https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/anmeldungen-fuers-durchfahrtzentrum-ab-sofort-moeglich.html Online-Verfahren mit Schnittstelle zur Corona-Datenbank des Kreises Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger online für die kostenlosen Corona-Schnelltests im Durchfahrtzentrum an der Vestlandhalle anmelden. Dazu gibt es ein eigenes Portal ⇒ www.schnelltest-kreis-re.de, über das die Termine unkompliziert gebucht werden können – auch für mehrere Personen.

Wer sich testen lassen möchte, meldet sich mit seinen Daten im Buchungs-System an. Anschließend kann ein als „frei“ gekennzeichneter Termin reserviert werden. Nach der Buchung bekommt jede angemeldete Person eine Mail mit der Aufforderung, den Termin über einen Link zu bestätigen. Dadurch wird die Buchung aktiviert und ein QR-Code für das weitere Verfahren generiert. Dieser QR-Code muss beim Test in der Teststraße vorgezeigt werden, wahlweise auf dem Smartphone oder als ausgedrucktes Dokument.

Der Abstrich selbst wird im Durchfahrtzentrum vorgenommen. Es ist nicht notwendig, aus dem Fahrzeug auszusteigen. Das Ergebnis wird den Getesteten per Mail etwa eine halbe Stunde nach dem Test zugestellt, sie müssen nicht vor Ort auf das Resultat warten.

Wichtig: Wer positiv auf das Corona-Virus getestet wird, muss sich direkt in Quarantäne begeben. Das sieht die Corona-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes NRW vor. Das Testergebnis wird auch dem Gesundheitsamt übermittelt. Zur Absicherung bei positiven Schnelltest-Ergebnissen wird ein PCR-Test angeordnet.

Mit Hochdruck hat die data assembling services GmbH in den letzten Tagen daran gearbeitet, dass es ein Anmelde-System gibt, das in die Corona-Datenbank „Tabula Varia“ integriert werden kann. Mit diesem System arbeitet das Kreisgesundheitsamt seit einem Jahr in der Kontaktnachverfolgung. „Diese Verknüpfung hat den Vorteil, dass die Teams im Gesundheitsamt im Falle eines positiven Schnelltest-Ergebnisses mit wenigen Mausklicks den PCR-Test zur Kontrolle veranlassen können“, erklärt Volker Altwasser, Geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens.

Auch für die positiv Getesteten hat es Vorteile: „Sie bekommen schnellstmöglich Klarheit, ob das Schnelltest-Ergebnis tatsächlich stimmt. Gleichzeitig ist dieses beschleunigte Verfahren gut für die Kontaktnachverfolgung. Je schneller wir ein Ergebnis haben, umso schneller können wir alle notwendigen Maßnahmen einleiten“, sagt Raphael Stauf, Leiter des Infektionsschutzes beim Kreis Recklinghausen. „Wir sind froh, dass auch dieser Teil der Pandemiebekämpfung in unser Verfahren integriert werden konnte.“

Adresse des Testzentrums: DRK-Testzentrum im Auftrag des Kreises Recklinghausen
Parkplatz vor der Vestlandhalle
Herner Straße 182
45659 Recklinghausen
Öffnungszeiten: Montags: 14 – 20 Uhr
Dienstags: 10 - 16 Uhr
Mittwochs: 10 – 16 Uhr
Donnerstags: 14 - 20 Uhr
Freitags: 10 - 16 Uhr
Samstags: 9 – 15 Uhr
Sonntags: 12 – 18 Uhr
Anmeldung zum Schnelltest: www.schnelltest-kreis-re.de

Quelle: Kreis Recklinghausen, Presseinformation

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news-558 Sun, 14 Mar 2021 18:23:51 +0100 Corona-Schnelltests: Über 30 Teststellen sind bereits beauftragt https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/corona-schnelltests-ueber-30-teststellen-sind-bereits-beauftragt.html Wer sich mit einem kostenlosen Schnelltest auf das Corona-Virus testen lassen möchte, hat dafür ab Montag die Möglichkeit in vielen Teststellen im gesamten Kreisgebiet. An der Vestlandhalle in Recklinghausen wird Montagnachmittag erstmals in einem Durchfahrtzentrum getestet, das das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Auftrag des Kreises betreiben wird. „Wir wollen sicherstellen, dass alle Bürgerinnen und Bürger dieses Angebot auch wirklich an sieben Tagen in der Woche nutzen können. Das geht an diesem Schnelltest-Zentrum. Es ist gut, dass wir dabei auf unseren bewährten Partner DRK zählen dürfen“, sagt Landrat Bodo Klimpel.

Für diese Testmöglichkeit ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig. Dies soll ab Montagvormittag möglich sein.

Zusätzlich zu dem Durchfahrtzentrum für alle Bürger des Kreises wird es in allen zehn Städten Schnelltest-Angebote von unterschiedlichen Anbietern geben. Die eingereichten Anträge werden derzeit geprüft und die Beauftragungen erteilt. Die Übersicht über die ersten bereits zugelassenen Schnelltest-Stellen gibt es auf www.kreis-re.de/coronatest. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert, da stetig weitere Teststellen ihre Zulassung bekommen. Hinterlegt sind auch Kontaktmöglichkeiten für die Anmeldung zu den Schnelltests bei den unterschiedlichen Anbietern.

Am Sonntag hatten ehrenamtliche Teams des DRK, Technischen Hilfswerks (THW) und der Löschzug Altstadt der Feuerwehr Recklinghausen das Durchfahrtzentrum auf dem Parkplatz der Vestlandhalle aufgebaut. Am Donnerstag kommt ergänzend noch ein Container hinzu.

Übersicht aller Teststellen auf ⇒ www.kreis-re.de/coronatest

Quelle: Kreis Recklinghausen, Presseinformation

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news-557 Wed, 10 Mar 2021 18:55:40 +0100 Wetterwarnung: Impfzentrum schließt Donnerstag für drei Stunden https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/wetterwarnung-impfzentrum-schliesst-donnerstag-fuer-drei-stunden.html Bürger bekommen kurzfristig Ersatztermine. Wegen einer Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor Sturmböen schließt der Kreis Recklinghausen das Impfzentrum auf dem Konrad-Adenauer-Platz am morgigen Donnerstag, 11. März, von 11 bis 15 Uhr. In diesem Zeitfenster ist mit schweren Sturmböen von bis zu 110 Kilometern pro Stunde in Kombination mit Schauern und Gewittern zu rechnen. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber die Sicherheit der Besucher und Mitarbeiter des Impfzentrums geht vor“, erklärt Patrick Hundt, Leiter des Impfzentrums. „Alle, die einen Termin in diesem Zeitfenster haben, werden telefonisch von uns informiert und bekommen kurzfristig einen Ersatztermin.“

Die letzten Termine, die am Donnerstag stattfinden, sind für 10.15 Uhr vereinbart. So ist sichergestellt, dass die letzten Impflinge die Leichtbauhalle um 11 Uhr verlassen. Um 15 Uhr geht es dann wie geplant weiter. Donnerstags finden aktuell nur Impfungen von impfberechtigten Berufsgruppen statt, Personen ab 80 Jahren werden an den übrigen sechs Tagen in der Woche geimpft.

Quelle: Kreis Recklinghausen, Presseinformation

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news-556 Tue, 09 Mar 2021 10:19:00 +0100 Schnelltests für die Menschen im Kreis Recklinghausen https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/schnelltests-fuer-die-menschen-im-kreis-recklinghausen.html Der Kreis Recklinghausen setzt bei den Corona-Schnelltests für die Bevölkerung auf die bewährte Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz. Auf der Fläche an der Vestlandhalle in Recklinghausen wird ein PoC-Testzentrum eröffnet, in dem sich Bürgerinnen und Bürger kostenlos per Schnelltest testen lassen können. Darüber hinaus wird es mobile Angebote an verschiedenen Stellen in allen Städten des Kreises geben. Geplant ist, auf dem Saatbruchgelände an der Vestlandhalle ab Montag Schnelltests für alle Bürger des Kreises per Durchfahrtstraße, vergleichbar mit den Durchfahrtzentren für die PCR-Tests (Corona-Standard-Tests), die die Hilfsorganisationen bereits seit einem Jahr im Auftrag des Kreises betreiben. Bei den mobilen Testangeboten soll es verschiedenen Standorte geben, an denen sich Bürgerinnen und Bürger zu bestimmten Zeiten testen lassen können. Wie genau diese Angebote aussehen werden, wird derzeit noch mit allen Beteiligten abgestimmt. Auch die Öffnungszeiten und Anmeldeverfahren sind noch in Klärung.

Positive Schnelltestergebnisse erfordern gemäß der Landesvorgaben eine zügige Nachtestung mittels PCR-Test. Darum ist geplant, dass bei Bedarf die Testkapazitäten im Durchfahrtzentrum am Prosper-Hospital erhöht werden können und auch das Durchfahrtzentrum an der Paracelsus-Klinik in Marl wieder in Betrieb genommen werden kann, sollte es zu höheren Zahlen von positiven Schnelltest-Ergebnissen kommen.

Quelle: Kreis Recklinghausen, Presseinformation

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news-555 Mon, 08 Mar 2021 13:20:18 +0100 DRK zur Zivilreserve: Vorhandene Strukturen stärken und nutzen https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-zur-zivilreserve-vorhandene-strukturen-staerken-und-nutzen.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) begrüßt den Vorschlag von Kanzleramtschef Helge Braun, eine Art zivile Reserve zur Unterstützung staatlicher Behörden in Krisenlagen zu schaffen. „Deutschland muss sich künftig auf Krisen aller Art besser vorbereiten. Das ist eine Lehre aus der Corona-Pandemie. Deshalb schlagen wir vor, die bereits vorhandenen und leistungsfähigen Strukturen des Deutschen Roten Kreuzes und anderer anerkannter Hilfsorganisationen zu unterstützen und zu stärken“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Kanzleramtsminister Braun hatte in einem Interview erklärt, es brauche geschulte Helfer aus der breiten Bevölkerung als eine Art zivile Reserve. DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt weist darauf hin, dass das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam mit den anderen anerkannten Hilfsorganisationen den Aufbau einer nationalen Betreuungsreserve mit bundesweit zehn Logistikzentren zur Versorgung von jeweils 5.000 Menschen in Krisenfällen vorgeschlagen habe. Zwei davon seien mittlerweile vom Bundestag genehmigt worden. „Als Konsequenz aus der Pandemie sollte jetzt so schnell wie möglich mit dem Aufbau aller zehn Standorte begonnen werden“, sagt Hasselfeldt.

Außerdem sei es sinnvoll, die Ausbildung von Pflegehilfskräften aus der Bevölkerung zur Unterstützung von Pflegepersonal im Krisenfall wieder aufzunehmen. Das DRK habe in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit einer Kurzzeitausbildung ähnlich wie bei Erste-Hilfe-Kursen sammeln können. Trotz der vorhandenen bundesgesetzlichen Grundlage sei dieses Zivilschutzprogramm zur Ausbildung von sogenannten „Schwesternhelferinnen“ nicht mehr finanziert worden. Ein freiwilliger Pflege-Basiskurs wäre ein wichtiger Beitrag zur Unterstützung der Familien und Pflegedienste, gerade in pandemischen Lagen. Solche Angebote zur Stärkung der Selbsthilfekräfte der Bevölkerung könnten durch die Hilfsorganisationen kurzfristig und flächendeckend aufgebaut werden. Ein Ziel könnte die Ausbildung von einem Prozent der Bevölkerung in einfachen Pflegemaßnahmen innerhalb der nächsten Jahre sein.

Das DRK schlägt zudem vor, etwa 20 mobile medizinische Versorgungseinheiten zu schaffen. Vier dieser ambulanten Arztpraxen des DRK hätten sich in der Pandemie bei der Betreuung der Bevölkerung bereits bestens bewährt.

Quelle: DRK Generalsekretariat, Pressemitteilung 013/2021

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news-553 Thu, 25 Feb 2021 18:45:43 +0100 Erste Hilfe Ausbildung https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/erste-hilfe-ausbildung.html Ab Samstag, 13. März 2021 wird das Deutsche Rote Kreuz im Kreis Recklinghausen wieder Erste-Hilfe-Aus- und Fortbildungen für Führerscheinbewerber sowie Ersthelfer im Betrieb durchführen; ebenfalls die Ausbildung Erste Hilfe am Kind. Die konkret geplanten Termine entnehmen Sie bitte unserer ⇒ Internetseite, wo Sie sich dann auch direkt online anmelden können.

Alle Kursangebote werden mit reduzierter Teilnehmerzahl (max. 10) und unter Einhaltung des Hygieneschutzkonzeptes zur Vermeidung einer Ansteckung mit Covid-19 stattfinden. Dazu gehört auch die
Pflicht zum Tragen der eigenen FFP2-Maske.

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news-552 Thu, 18 Feb 2021 16:30:57 +0100 DRK-Studie: Übergriffe gehören zum Alltag im Rettungsdienst https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-studie-uebergriffe-gehoeren-zum-alltag-im-rettungsdienst.html Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst berichten in einem Zeitraum von zwölf Monaten mindestens über eine Gewaltanwendung im Einsatz. Verbale Übergriffe kommen am häufigsten vor. 40,3 Prozent des Personals sind ausschließlich von verbaler Gewalt betroffen, etwa ein Drittel beschreibt sowohl verbale als auch körperliche Übergriffe. Ausschließlich tätliche Übergriffe werden von 14,1 Prozent genannt. Verbale Gewalt wie Beleidigungen und Beschimpfungen kommen bei fast jedem Fünften (18,4 Prozent) sogar mindestens ein- bis zweimal pro Woche vor. Die Täter sind in drei Viertel der Fälle die Patienten selbst. Das geht aus einer aktuellen Studie des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hervor, in der die Angaben von 425 Personen im Rettungsdienst ausgewertet wurden. „Die Ergebnisse sind erschreckend. Wir müssen leider feststellen, dass Beleidigungen, Beschimpfungen und auch körperliche Übergriffe mittlerweile zum Alltag im Rettungsdienst gehören“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Sie spricht sich dafür aus, Rettungsdienst-Mitarbeiter noch besser für solche Situationen zu schulen und Straftäter konsequent zu verfolgen. Die häufigste Form verbaler Übergriffe waren laut Studie Beschimpfungen und Beleidigungen (91,1 Prozent), gefolgt von der Androhung von Gewalt (55,3 Prozent bei Mehrfachnennung). „Die häufigsten Gewaltanwendungen spielten sich mit 52 Prozent im innerstädtischen Bereich ab, gefolgt von sozialen Brennpunkten. An dritter Stelle kommen bürgerliche Wohngegenden und Großveranstaltungen“, sagt DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin, der Leiter der Studie. Die häufigste Form bei den tätlichen Übergriffen sei Schlagen und Treten (32,7 Prozent) gleichauf mit Schubsen (31,5 Prozent). „Es ist deutlich, dass die Häufigkeit der berichteten Übergriffe sich mehrfach im Bereich von ein- bis zweimal pro Monat abspielte. Es kann demnach nicht von einem singulären Ereignis für den einzelnen Mitarbeiter im Rettungsdienst gesprochen werden“, sagt Prof. Sefrin. Weitere Erkenntnis der Studie: „Wenn es um die Ursachen der Gewalt im Rettungsdienst geht, ist seitens der Patienten in zunehmendem Maße ein teilweise überzogener Anspruch gegenüber dem Rettungspersonal festzustellen. Ein Anspruchsdenken hat es schon immer gegeben, aber es wurde nicht versucht, es mit Gewalt durchzusetzen.“

Bei der nicht repräsentativen Studie wurden insgesamt 425 Fragebogen von Notfallsanitätern, Rettungsassistenten, Rettungssanitätern und weiteren Rettungsdienstmitarbeitern ausgewertet. Die Daten wurden von August bis November 2019 erhoben. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Notarzt“ erschienen: https://eref.thieme.de/B6C7I

Quelle: DRK Generalsekretariat, Presseinformation 012/2021

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news-551 Thu, 18 Feb 2021 11:01:22 +0100 Rassistische Anschläge – Jahrestag Hanau: DRK setzt sich für vielfältige Gesellschaft ein https://www.kv-recklinghausen.drk.dehttps://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/rassistische-anschlaege-vom-19-februar-2020-hanau-jahrestag-drk-setzt-sich-fuer-vielfaeltige-gesellschaft-ein/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) setzt sich für eine offene und diverse Gesellschaft ohne Diskriminierung und Hass ein. „Wir verurteilen jede Art von Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus. Als Teil der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ist es unser Selbstverständnis, nicht nach ethnischer, regionaler oder sozialer Herkunft, Nationalität, Religion, Geschlecht oder politischer Überzeugung zu unterscheiden, sondern immer dort zu helfen, wo die Not am größten ist“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des Jahrestages der rassistischen Anschläge in Hanau am 19. Februar 2020. news-550 Wed, 17 Feb 2021 08:46:00 +0100 Hilfe für Menschen in Not https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/hilfe-fuer-menschen-in-not.html Auf dem neuesten Stand der Medizintechnik: Der Rettungsdienst der Stadt Oer-Erkenschwick hat einen nagelneuen Rettungswagen in Betrieb genommen. Der zweite RTW ersetzt einen gebrauchten. Damit die gesetzlich geregelte maximale Wartefrist auf die Hilfskräfte im Notfall auch eingehalten werden kann, setzt die Stadt Oer-Erkenschwick bereits seit dem Herbst einen zweiten Rettungswagen ein. Den hatte sie gebraucht aus Recklinghausen gekauft. Am Dienstag wurde jetzt der nagelneue Nachfolger in Betrieb genommen. „Das Fahrzeug verfügt über die modernste medizintechnische Ausstattung“, erklärt Feuerwehr-Chef Gerd Pokorny. Der Bürgermeister verweist auf die gestiegene Einwohnerzahl in Oer-Erkenschwick. „Dadurch erhöht sich zwangsläufig auch die Zahl der Rettungseinsätze. Wenn dann der früher einzige Rettungswagen belegt war und Unterstützung aus Nachbarstädten angefordert werden musste, dann hat das Eintreffen am Einsatzort schonmal länger gedauert“, erklärt Carsten Wewers.

Rettungswagen für Oer-Erkenschwick kostet 230.000 Euro

Das gehört nun der Vergangenheit an. Der neue Rettungswagen kostet 230.000 Euro. Die Stadt Oer-Erkenschwick hat das Geld vorgelegt und holt es sich über die nach Einsätzen erhobenen Gebühren von den Krankenkassen schrittweise zurück. „Der neue Rettungswagen ist aber nicht nur für in Not geratene Bürger wichtig. Er entspricht mit seiner modernen Technik auch den neuesten Arbeitsschutzanforderungen im Sinne der Kollegen des Rettungsdienstes“, sagt Koordinator Tobias Tyszak.

23 Mitarbeiter für den Rettungsdienst in Oer-Erkenschwick im Einsatz

23 Mitarbeiter sind für Rettungsdienst in Oer-Erkenschwick im Einsatz. Unter anderem bei einem Wohnungsbrand am Dienstagmorgen am Quellenkamp. Neun stammen vom DRK-Stadtverband, der stets den Krankentransport übernimmt und am Wochenende auch die Rettungswagenbesatzung stellt. Hinzu kommen elf städtische Mitarbeiter und aktuell zwei Azubis zum Notfallassistenten. Am 1. April wird das Rettungsteam der Feuerwache um eine ausgebildete Fachkraft verstärkt. Zudem beginnt am 1. September ein weiterer Auszubildender seine Lehrzeit. „Wir haben auf die freie Stelle rund 300 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet bekommen“, sagt Tobias Tyszak.

Quelle: 24Vest, Stimberg Zeitung

 

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news-548 Wed, 10 Feb 2021 15:27:31 +0100 Medizinische Masken auf Wochenmärkten und in Einkaufszentren https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/medizinische-masken-auf-wochenmaerkten-und-in-einkaufszentren.html Kreis Recklinghausen aktualisiert Allgemeinverfügung Die Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken gilt im Kreis Recklinghausen ab sofort auch auf Wochenmärkten, in Einkaufszentren und Einkaufspassagen.

Zu den medizinischen Masken zählen FFP2-, KN95/N95- und OP-Masken. Im Gegensatz zu Alltagsmasken gelten für sie klar definierte Filtereigenschaften.

Die aktualisierte Fassung der Allgemeinverfügung des Kreises Recklinghausen ist auf der Internetseite ⇒ www.kreis-re.de/corona verlinkt. Dort finden Bürger außerdem eine Übersicht aller geltenden Regeln.

Quelle: Kreis Recklinghausen, Pressemitteilung

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news-549 Wed, 10 Feb 2021 12:13:00 +0100 Europäischer Tag des Notrufs: Bei Notfällen auch in der Corona-Pandemie 112 anrufen https://www.kv-recklinghausen.drk.dehttps://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/europaeischer-tag-des-notrufs-bei-notfaellen-auch-in-der-corona-pandemie-112-anrufen/ Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat auf die Bedeutung des Notrufs 112 besonders in der Corona-Pandemie hingewiesen. „Medizinische Notfälle wie einen Herzinfarkt oder Schlaganfall darf man auch während der Pandemie auf keinen Fall unterschätzen. Beim Auftreten entsprechender Symptome sollte niemand zögern, den Rettungsdienst unter 112 zu alarmieren. In solchen Fällen kommt es auf jede Minute an. Hier steht Leben auf dem Spiel“, sagt DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin anlässlich des Europäischen Tages des Notrufes am 11. Februar. news-547 Sun, 07 Feb 2021 20:35:46 +0100 DRK-Kindergärten in Oer-Erkenschwick bleiben am Montag GESCHLOSSEN https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-kindergaerten-in-oer-erkenschwick-bleiben-am-montag-geschlossen.html Seit 5 Uhr am Sonntagmorgen ist die Winterdienstbereitschaft des Baubetriebshofs im Dauereinsatz. Die Einsatzkräfte mussten bis zu 30 Zentimeter hohe Schneeverwehungen auf der Stimbergstraße räumen. Auch die Feuerwehr hat alle Hände voll zu tun. An der Gaststätte Mutter Wehner war ein Baum unter der Schneelast zusammengebrochen und musste gefällt werden. Bei einem Notfalleinsatz auf der Von-Waldthausen-Straße fuhr sich ein Rettungswagen fest, den die Feuerwehr befreien musste. Das Rote Kreuz reagiert auf die glatten Straßen. Alle vier DRK-Kindergärten bleiben am Montag geschlossen.

 

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news-545 Fri, 05 Feb 2021 17:09:19 +0100 Deutscher Wetterdienst warnt vor gefrierendem Regen, Glatteis und Schnee / Vorbereitungen im Kreis sind getroffen https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/deutscher-wetterdienst-warnt-vor-gefrierendem-regen-glatteis-und-schnee-vorbereitungen-im-kreis-sind-getroffen.html Der Deutsche Wetterdienst hat für das Wochenende eine Wetterwarnung herausgegeben: Von Samstagabend bis Sonntagabend soll es kräftige Schneefälle und stürmischen Ostwind geben, so dass es auch zu Schneeverwehungen kommen kann. Im Kreis Recklinghausen sind die Vorbereitungen dafür getroffen. Die Fahrzeuge für den Räum- und Streudienst sind vollgetankt und alle auf den Winterbetrieb gerüstet, es ist ausreichend Salz vorhanden. Die Kolleginnen und Kollegen sind in Bereitschaft, so dass sie jederzeit mit Räum- und Streuarbeiten auf dem Kreisstraßen beginnen können.

Auch die Kreisleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst und der Katastrophenschutz sind vorbereitet und haben mehr Personal eingeplant und in Bereitschaft versetzt. Sie haben am Freitagvormittag Abstimmungen mit Polizei, Deutschem Roten Kreuz (DRK), Technischem Hilfswerk (THW) und den Stromanbietern im Kreisgebiet Abstimmungen für das Wochenende getroffen, um im Bedarfsfall schnell einsatzbereit zu sein.

Den Bürgerinnen und Bürgern wird empfohlen, aufmerksam die Wetter-Ankündigungen zu verfolgen und sich an die Empfehlungen des Deutschen Wetterdienstes zu halten.

Die Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes, Stand Freitagmittag:
„Ab Samstagabend ziehen aus Süden langanhaltende und teils kräftige Niederschläge auf. Diese gehen zunehmend von Schneefall in gefrierenden Regen über. Bis zum Sonntagabend muss verbreitet mit Glatteis auf Straßen und Wegen gerechnet werden.“
„Von Samstagabend bis Sonntagabend treten langanhaltende und mitunter kräftige Schneefälle auf. In diesem Zeitraum muss insgesamt mit 20 bis 30 cm Neuschnee, vereinzelt auch mit bis zu 40 cm Neuschnee gerechnet werden. Die stärksten Schneefälle treten dabei voraussichtlich in der Nacht zum Sonntag auf. Dabei muss innerhalb von 12 Stunden mit 15 bis 25 cm Neuschnee gerechnet werden, örtlich sind auch bis zu 30 cm nicht ausgeschlossen.

Im Zusammenhang mit einem in Böen starken bis stürmischen Ostwind sind zusätzlich starke, teils auch extreme Schneeverwehungen zu erwarten. Es ist mit massiven Behinderungen im Schienen- und Straßenverkehr zu rechnen. Es besteht außerdem Gefahr durch auftretenden Schneebruch.“

Quelle: Kreis Recklinghausen, Pressemitteilung

⇒ Deutscher Wetterdienst / Wetterwarnungen

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news-544 Fri, 05 Feb 2021 14:26:44 +0100 Informationen zur Vorbereitung auf den Termin im Impfzentrum https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/informationen-zur-vorbereitung-auf-den-termin-im-impfzentrum.html Kreis Recklinghausen stellt nützliche Downloads und Erklär-Video ins Netz Am kommenden Montag, 8. Februar, ist es soweit: Die ersten Personen werden im Impfzentrum des Kreises Recklinghausen auf dem Konrad-Adenauer-Platz geimpft. Damit sich die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich auf den Termin vorbereiten können, hat der Kreis Recklinghausen unter ⇒ www.kreis-re.de/impfzentrum nützliche Informationen und Materialien zusammengestellt. 

Wer sich schon vorab über Impfung und Impfstoff informieren möchte, sollte einen Blick in den Aufklärungsbogen werfen. Auch das Dokument zur Einwilligung und zur Anamnese, also zum Erfassen der medizinischen Vorgeschichte, stehen zum Download bereit. Die Dokumente bekommt jeder außerdem vor Ort, denn ausgefüllt und unterschrieben werden müssen sie im Impfzentrum.

Um sich ein Bild zu verschaffen, wie das Impfzentrum aufgebaut ist und welche Stationen dort auf die Impflinge warten, sind sowohl ein Übersichtsplan als auch ein Video auf der Internetseite und in den sozialen Netzwerken zu finden. Im Video geht es auf dem Weg, den jeder Besucher zurücklegen muss, durch dasImpfzentrum. Station für Station wird erklärt,  was an den sechs verschiedenen Stellen passiert.

Außerdem auf der Internetseite des Kreises: ein kurzes FAQ, zum Beispiel mit Hinweisen zur Anfahrt oder dazu, was zum Impftermin mitgebracht werden. Wer noch mehr zur Impfung oder zu den bislang zugelassenen Impfstoffen erfahren möchte, findet zusätzlich weiterführende Links zu den Informationsplattformen von Bund und Land.

Quelle: Kreis Recklinghausen, Presseinformation

Anmerkung:
Da für Impflinge keine kostenfreien Parkplätze zur Verfügung stehen, ist nach Auskunft des Kreies Recklinghausen für die Dauer der Impfung ein Parkticket für ca. 1 Stunde zu lösen.

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news-543 Thu, 04 Feb 2021 13:14:07 +0100 Ein Jahr im Einsatz gegen das Corona-Virus https://www.kv-recklinghausen.drk.dehttps://www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/meldung/ein-jahr-im-einsatz-gegen-das-corona-virus.html „Gewonnene Erkenntnisse zur Weiterentwicklung des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes in NRW nutzen“ news-542 Wed, 03 Feb 2021 10:57:36 +0100 Eltern in Betreuungs-Not - So viele Kita-Plätze fehlen in Herten https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/eltern-in-betreuungs-not-so-viele-kita-plaetze-fehlen-in-herten.html Obwohl erst kürzlich eine neue Kita in Herten eröffnet worden ist, spitzt sich das Problem der Platz-Not zu. Es gab in diesem Jahr mehr Zu- als Absagen. Für Hunderte Eltern in Herten ist es ein Dilemma - genauer gesagt für 580 von ihnen. Denn für ihre Kinder fehlt ein Kita-Platz in Herten. Im Jahr 2020 sah die Situation bereits schlecht aus. Damals meldeten 887 Eltern Betreuungsbedarf für ihr Kita-Kind an. 390 von ihnen gingen leer aus. In diesem Jahr sind es 190 Kinder mehr, für die eine andere Lösung der Betreuung gefunden werden muss.

Mit Kita-Platz Bildungschancen der Kinder in Herten erhöhen

80 neue Plätze bietet etwa die DRK-Kita an der Augusta-Straße an, doch das reicht lange nicht aus, um den Bedarf zu decken. Auch die Kita an der Annastraße in Herten, die 2022 eröffnen soll, kann nur 100 zusätzliche Kita-Plätze bieten.

Besuch einer Kita in Herten für Entwicklungsförderung der Kinder wichtig

Das Problem besteht nicht nur für Eltern, die etwa ihre Arbeit wieder aufnehmen wollen. In der Kita werde auch die Entwicklung gefördert. Das erhöhe die Bildungschancen, berichtet die städtische Sozialmanagerin Uschi Dorka. Es werde auch Personal benötigt, um weitere Sprachfördergruppen für Kinder aufzubauen.

Quelle: 24Vest, Hertener Allgemeine

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news-541 Wed, 03 Feb 2021 10:52:14 +0100 NOTBETREUUNG - Waltrops Kitas im Pandemiebetrieb: Die Angst spielt mit https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/notbetreuung-waltrops-kitas-im-pandemiebetrieb-die-angst-spielt-mit.html In den Kindertagesstätten in Waltrop ist trotz Notbetreuung einiges los. Die Auslastung in den Einrichtungen schwankt zwischen 30 und 70 Prozent. Die insgesamt 14 Kindertagesstätten in Waltrop sind nach wie vor im Pandemiebetrieb. Seit Beginn des zweiten Lockdowns im November gilt weiterhin der Appell, Kinder nicht in Betreuungseinrichtungen zu schicken, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Doch trotz Notbetreuung ist in den Kitas ziemlich viel los – in manchen mehr, in manchen weniger. „Die Auslastung in den Einrichtungen ist ganz unterschiedlich“, sagt Stadtsprecherin Andrea Middendorf auf Anfrage. Sie liege zwischen 30 und 70 Prozent, Tendenz eher steigend.

Leiterin ist selbst Mutter von Kita-Kindern

In der Kita des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) an der Hafenstraße werden in diesen Tagen 20 Kinder in einer Gruppe betreut. Damit ist die Einrichtung in der ehemaligen Phoenixschule zu 40 Prozent ausgelastet. Für die Kita sei der Pandemiebetrieb eine enorme Herausforderung, berichtet Leiterin Michaela Bußmann. Sie hat vollstes Verständnis, für alle Eltern, die ihre Kinder in die Betreuung schicken. Schließlich ist sie selbst Mutter von zwei Kita-Kindern. Auf der anderen Seite sorgt sich Bußmann natürlich um die Gesundheit der Erzieherinnen: „Die Angst schwirrt mit.“ Schließlich haben Kinder und Erzieher jeden Tag engen Kontakt.

Quelle: 24VEST, Waltroper Zeitung

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news-540 Mon, 01 Feb 2021 18:11:17 +0100 Abläufe im Impfzentrum des Kreises Recklinghausen https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/ablaeufe-im-impfzentrum-des-kreises-recklinghausen.html In sechs Stationen und 350 Metern zum Impfschutz Das Impfzentrum des Kreises Recklinghausen wird – wie die meisten Impfzentren in NRW – am 8. Februar 2021 erstmals seine Türen öffnen. Das Team vom Impfzentrum hat mit Probeläufen und durch Gespräche mit Fachleuten im Vorfeld alles dafür getan, dass zum Start alles bestmöglich vorbereitet ist. Zu einem möglichst reibungslosen Ablauf können aber auch die Besucher des Impfzentrums selbst ihren Teil beitragen.

Wichtig: Zutritt zum Gebäude haben nur diejenigen, die für den jeweiligen Tag einen Termin zur Impfung im Impfzentrum des Kreises Recklinghausen haben sowie – falls notwendig – eine Begleitperson. Geimpft werden allerdings nur die derzeit impfberechtigten Personen, also Menschen über 80 Jahre.

Wer zur Impfung kommt, sollte für den Aufenthalt im Impfzentrum etwa eine Stunde Zeit einplanen und sich darauf einstellen, dass insgesamt sechs Stationen mit einer Gesamtstrecke von 350 Metern absolviert werden müssen. „Das ist etwa so, als würde man um einen Fußballplatz laufen“, sagt Peter Wernitz, einer der organisatorischen Leiter des Impfzentrums. „Wir bekommen immer wieder Anfragen zu Liegendtransporten. Diese Personengruppe können wir im Impfzentrum allerdings nicht versorgen, das ist bei der vom Land vorgesehenen Struktur für einen Betrieb mit bis zu 2.000 Impfungen pro Tag nicht möglich.“

Grundsätzlich gilt: Die Besucher müssen den Weg zu den einzelnen Stationen selbständig zurücklegen, es gibt dafür kein gesondertes Personal. Diejenigen, die nicht eigenständig zum Impfzentrum kommen können oder für die der Ablauf vor Ort zu anstrengend ist, müssen sich noch in Geduld üben, wie auch Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in seinem Schreiben betonte: „Wir müssen in diesen Fällen leider abwarten bis Impfstoffe zugelassen sind, die auch durch das Hausarztsystem genutzt werden können.“

Wer einen Termin hat, kann sich bereits Zuhause auf die Impfung vorbereiten. Unter ⇒ www.kreis-re.de/impfzentrum sind viele hilfreiche Informationen zusammengestellt. Dort gibt es auch den Aufklärungsbogen, den Selbstauskunftsbogen und die Einwilligungserklärung vorab zum Download. „Wer kann, sollte sich diese Dokumente vorab schon einmal durchlesen“, sagt Peter Wernitz.

Der Ablaufplan fürs Impfzentrum

Station 1: Anmeldung
Im Eingangsbereich erfolgt die Anmeldung. Dort wird überprüft, ob die persönlichen Daten mit den Anmeldedaten übereinstimmen. Dazu ist die Vorlage des Personalausweises erforderlich. Auch der Termincode, der bei der Anmeldung ausgegeben worden ist, sollte vorgelegt werden. An dieser Station wird außerdem die Körpertemperatur gemessen. Dies gilt auch für Begleitpersonen von denjenigen, die nicht alleine ins Impfzentrum kommen können. Personen mit Symptomen oder Fieber müssen das Impfzentrum sofort verlassen.

Station 2: Registrierung
An der zweiten Station werden die Impfberechtigungen und die Krankenkassenkarten geprüft und die notwendigen Unterlagen ausgehändigt. Dazu gehören der Aufklärungsbogen, ein Selbstauskunftsbogen und eine Einwilligungserklärung, die vor Ort ausgefüllt und unterschrieben werden müssen. Bevor es zur Impfaufklärung geht, werden die Unterlagen von Beschäftigten des Impfzentrums kontrolliert. Sie sind auch bei Nachfragen ansprechbar. Wer die Dokumente vorab lesen möchte, findet sie zum Download auf www.kreis-re.de/impfzentrum.

Station 3: Impfaufklärung
An der dritten Station erfolgt ein vertrauliches Informationsgespräch mit einem Arzt zur Impfung. Dort wird auch geprüft, ob die Person an diesem Tag fit für eine Impfung ist.

Station 4: Impfung
Sind alle Fragen geklärt, wird in einer Einzelkabine die Impfung vorgenommen. Dafür sollte die Kleidung so gewählt sein, dass der Oberarm bequem und zügig für die Impfung freigemacht werden kann. Begleitpersonen werden nicht geimpft.

Station 5: Nachbeobachtung
Nach der Impfung bleiben die Geimpften noch 30 Minuten lang in einem weiteren Wartebereich für den Fall, dass eine akute Impfreaktion wie z.B. Kreislaufbeschwerden festgestellt wird. Rettungsdienstlich geschultes Personal ist vor Ort und kann sich im Bedarfsfall direkt um die betroffene Person kümmern.

Station 6: Abmeldung
Zum Schluss wird die Impfung in das Impfbuch eingetragen, sofern eines vorhanden ist. Nach dem Checkout ist der Termin im Impfzentrum beendet.

Quelle: Kreis Recklinghausen, Presseinformation

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news-539 Thu, 28 Jan 2021 09:50:17 +0100 Warnung: Impf-Betrüger sind auch in Herten unterwegs https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/warnung-impf-betrueger-sind-auch-in-herten-unterwegs.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) warnt eindringlich vor falschen Impf-Teams, die offenbar momentan auch Herten unsicher machen. So wie es aussieht, ist auch in Herten eine Betrugsmasche in Sachen „Mobiles Impfteam“ angekommen. Anrufe vom angeblichen Impfzentrum Recklinghausen mehren sich bei älteren Mitbürgern. Die Anrufer behaupten, es werde ein Impfteam des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vorbeikommen und die Corona-Impfung vornehmen.

Dann werden konkrete Termine vereinbart. Aktuell haben bereits zwei Hertener beim DRK an der Gartenstraße nachgefragt, ob ein solcher Anruf seine Richtigkeit habe. Ralph Hoffert, Vorstand des DRK Herten, warnt eindringlich vor derlei Anrufen: „Hier handelt es sich um Betrüger, die offenbar Zugang zur Wohnung von Senioren erhalten wollen“, sagt er.

DRK Herten rät: Einfach auflegen

Weder tätige das Impfzentrum derlei Anrufe, noch sei das DRK in dieser Sache unterwegs. Zurzeit gebe es auch gar nicht ausreichend Impfstoff, um eine solche Impfung bei den Menschen zuhause zu ermöglichen. „Und es ruft nie das Impfzentrum bei Bürgern in einer solchen Angelegenheit an“, sagt Ralph Hoffert. Er rät, den Hörer aufzulegen, wenn ein solcher Anruf kommt. „Es ist ein Betrugsanruf“, sagt Hoffert.

Quelle: 24VEST, Hertener Allgemeine

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news-538 Wed, 27 Jan 2021 17:05:00 +0100 Auch nach der Impfung: Corona-Regeln einhalten https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/auch-nach-der-impfung-corona-regeln-einhalten.html Über 13.000 Menschen im Kreis Recklinghausen haben ihre erste Impfung gegen das Corona-Virus bereits bekommen, 2.400 auch die zweite Dosis. Trotzdem gelten auch für die Geimpften weiterhin die gleichen Corona-Schutzregeln wie für alle anderen auch. Dafür gibt es mehrere Gründe: „Den vollen Wirkungsgrad erreicht der aktuell eingesetzte Impfstoff von Biontech/Pfizer ab dem siebten Tag nach der zweiten Impfung, vorher liegt der Wirkungsgrad deutlich darunter. Mit einer Wirksamkeit von 95% erreicht der Impfstoff eine sehr gute Quote. Es gibt aber bislang keine Erkenntnisse darüber, ob die Impfung auch die Übertragung des Virus verhindert“, erklärt Raphael Stauf, Leiter des Infektionsschutzes beim Kreis Recklinghausen, „deshalb ist es wichtig, die Schutzauflagen auch nach der Impfung einzuhalten, um nicht Überträger zu sein und andere anzustecken.“ Dies sei zum jetzigen Zeitpunkt noch besonders wichtig, da erst eine geringe Anzahl an Menschen über Impfschutz verfügen.

Nach wie vor, so der Mediziner, sei der wirksamste Schutz vor Infektionen die Einhaltung von diesen Empfehlungen und Anordnungen: Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Masken tragen und regelmäßiges Lüften. Zu den Hygieneregeln gehört beispielsweise regelmäßiges, gründliches Händewaschen, denn dadurch kann ein Großteil der Viren und Bakterien von den Händen entfernt werden. Wer Husten oder niesen muss, sollte dies in die Armbeuge tun. Da das Virus über die Mund- und Nasenschleimhäute, aber auch über die Augenbindehaut aufgenommen wird, sollte außerdem ein direkter Kontakt der Hände mit diesen Bereichen vermieden werden.

Quelle: Kreis Recklinghausen, Presseinformation

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news-537 Wed, 27 Jan 2021 12:51:32 +0100 Gesetzesreform: DRK begrüßt mehr Rechtssicherheit für Notfallsanitäter im Einsatz https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/gesetzesreform-drk-begruesst-mehr-rechtssicherheit-fuer-notfallsanitaeter-im-einsatz.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) begrüßt wichtige Nachbesserungen bei der geplanten Änderung des Notfallsanitätergesetzes. „Durch die Änderungen, die heute der Gesundheitsausschuss des Bundestages beschlossen hat, erhalten die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter mehr Handlungs- und Rechtssicherheit bei ihren Einsätzen. Das ist auch ganz im Sinne der Patienten“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Das DRK hatte sich dafür eingesetzt, dass die Helferinnen und Helfer gemäß ihres Ausbildungsstandes auch bestimmte medizinische Eingriffe durchführen dürfen. Notfallsanitäterinnen und -sanitäter erreichen den Einsatzort meist vor dem Notarzt und müssen in lebensgefährlichen Situationen invasive heilkundliche Maßnahmen ergreifen oder auch Notfallmedikamente verabreichen, um Patienten zu retten. Damit setzen sie sich jedoch der Gefahr aus, sich strafbar zu machen, denn diese heilkundlichen Tätigkeiten sind aufgrund des Heilpraktikergesetzes von vornherein nur Ärzten erlaubt. Das DRK hatte deshalb Änderungen des Notfallsanitätergesetzes im Rahmen des MTA-Reform-Gesetzes gefordert. In der geänderten Fassung des Gesetzes dürfen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter bis zum Eintreffen eines Notarztes heilkundliche Maßnahmen nun eigenverantwortlich durchführen, wenn sie diese erlernt haben und beherrschen und dies erforderlich ist, um Lebensgefahr oder wesentliche Folgeschäden bei Patientinnen und Patienten zu verhindern.

„Bei einem solchen Notfalleinsatz kommt es auf jede Minute an, um das Leben von Patienten zu retten. Die Notfallsanitäterinnen und -sanitäter werden durch ihre Berufsausbildung hierzu umfassend qualifiziert. Deshalb sind wir froh, dass diese Regelung jetzt Klarheit schafft“, sagt DRK-Präsidentin Hasselfeldt, die vor allem den beiden Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner und Dirk Heidenblut für ihr Engagement in dieser Sache dankt.

Die Reform des Gesetzes soll am 28. Januar 2021 im Bundestag beschlossen werden.

Quelle: DRK Generalsekretariat, Presseinformation 005/2021

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news-535 Tue, 26 Jan 2021 11:30:58 +0100 Kita-Leitung und Kinderbetreuung in Corona-Zeiten https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/kita-leitung-und-kinderbetreuung-in-corona-zeiten.html Katharina Tjardes sitzt, was Kinderbetreuung in diesen Tagen angeht, zwischen den Stühlen: Die 34-jährige Dattelnerin leitet die DRK-Kindertagesstätte an der Ahsener Straße und ist selbst Mutter eines zweijährigen Sohnes, der eine andere Kita besucht. Umso besser kann sie verstehen, in welcher Misere sich Eltern von Kleinkindern in diesen Wochen befinden. Seitdem die Kitas wegen der Coronakrise nur noch Notbetreuung anbieten, sind Eltern angehalten, ihren Nachwuchs zu Hause zu betreuen – wenn es irgendwie geht. Eine Marschroute, die Tjardes auch in ihrer Einrichtung weitergibt, an die sie sich selbst als Mutter aber nicht halten kann. „Ich gebe mein Kind in die Betreuung, damit ich andere Kinder betreuen kann“, sagt sie.

Sie kann gut verstehen, was Eltern derzeit durchmachen, schließlich jonglieren viele von ihnen seit Beginn der Pandemie mit Job und Betreuung. „Die Eltern versuchen eine Menge, aber sie kommen an ihre Grenzen“, sagt Tjardes. Sie weiß, wovon sie spricht, sie sitzt im selben Boot. „Bei uns würde es ohne die Hilfe der Großeltern nicht gehen“, sagt die 34-Jährige aus Datteln. Die sind noch jung und helfen gerne zusätzlich bei der Betreuung von Sohn Finn aus. Ein Vorteil, den nicht alle Familien haben.

Tjardes hofft besonders für die Kinder, dass in den Kitas bald wieder Normalbetrieb herrscht. Vielen fehle ihre vertraute Struktur. Andererseits sorge sie sich natürlich um die Gesundheit der Erzieher, die jeden Tag engen Kontakt mit den Kindern haben. Zwischen den Stühlen eben.

Quelle: 24VEST, Dattelner Morgenpost

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news-533 Mon, 25 Jan 2021 15:14:23 +0100 Bundespräsident Steinmeier gratuliert DRK zum 100-jährigen Gründungsjubiläum https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/steinmeier-gratuliert-drk-zum-100-geburtstag.html Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat der Präsidentin des Deutschen Roten Kreuz e.V. (DRK), Gerda Hasselfeldt, zum 100-jährigen Gründungsjubiläum des DRK gratuliert. Der Bundespräsident schreibt: "Heute vor 100 Jahren wurde das Deutsche Rote Kreuz als Dachverband der seit mehr als 150 Jahren bestehenden Rotkreuzgesellschaften in Deutschland gegründet. Aus diesem Anlass möchte ich Ihnen stellvertretend für die Hunderttausenden von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Mitgliedern des DRK herzlich gratulieren. Es waren die Schrecken des Krieges und das furchtbare Leid der Verwundeten, die nach der Schlacht von Solferino Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Deutschland aus privaten, bürgerschaftlichen Initiativen die ersten Rotkreuzvereine entstehen ließen. Nach den schier unvorstellbaren Gewaltexzessen des Ersten Weltkrieges mit Millionen von Opfern und Kriegsgeschädigten auf allen Seiten trat die internationale humanitäre Idee des Friedens in den Fokus. In der Weimarer Republik kamen die regionalen Rotkreuzvereine im Jahr 1921 überein, die Dachorganisation des Deutschen Roten Kreuzes zu gründen. Das DRK hat sich seither zu einer bedeutenden Stütze bei der ‚Verhütung, der Bekämpfung und der Linderung gesundheitlicher, wirtschaftlicher und sittlicher Not‘ entwickelt, wie es im ersten Satzungstext heißt. Heute ist daraus ein nicht mehr wegzudenkendes Netzwerk der Hilfe und Unterstützung geworden, das in Deutschland und der Welt aktiv ist. Seine vielen Haupt- und Ehrenamtlichen leisten Unverzichtbares in der sozialen Daseinsvorsorge. Sie helfen im Katastrophenschutz, hierzulande wie global. Wann immer Erdbeben, Naturkatastrophen, Seuchen oder Kriege Menschen auf diesem Globus heimsuchen – das Deutsche Rote Kreuz ist zur Stelle.

Wie bedeutend das Deutsche Rote Kreuz ist, steht uns in diesen Monaten der Bekämpfung der Corona-Pandemie einmal neu klar vor Augen. Ob ärztliche Notdienste, Pflege von älteren und gefährdeten Menschen; ob medizinische Versorgung von Erkrankten oder Aufbau und Betrieb von Impfzentren: Das auf weißem Grund stehende rote Kreuz ist ein Symbol der Hilfe, der Menschlichkeit und der Hoffnung.

An vielen Orten in unserem Land und auch bei meinem jüngsten Besuch eines Berliner Impfzentrums habe ich mit eigenen Augen gesehen, wie die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK ihren Beitrag dazu leisten, diese Pandemie gemeinsam zu überwinden.

Von Herzen danke ich allen im Deutschen Roten Kreuz für ihren großartigen und unermüdlichen Einsatz für die Menschen, die unsere Hilfe brauchen."

Quelle: DRK Generalsekretariat

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news-534 Mon, 25 Jan 2021 14:00:00 +0100 Warnung vor Corona-Betrügern https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/warnung-vor-corona-betruegern.html Immer öfter wird im Vest vor Corona-Betrügern gewarnt. Kriminelle versuchen, unter einem Vorwand in unsere Wohnungen zu kommen und uns dort zu beklauen. Mehrfach ist das in den letzten Wochen vorgekommen: In Recklinghausen wollten zwei Männer in weißen Overalls in die Wohnung einer Seniorin, um angeblich ein Vorgespräch zur Impfung zu führen. Oft haben sich Betrüger auch als Mitarbeiter vom DRK oder Gesundheitsamt ausgegeben und an der Haustür Corona-Schnelltests angeboten. Oder Senioren wurden um Geld für Corona-Behandlungen angebettelt.

Auch die Zahl der Taschendiebstähle steigt wieder an. Kriminelle hätten sich mittlerweile regelrecht für die Läden, die noch aufhaben, spezialisiert.

Quelle: Radio Vest, Lokalnachrichten

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news-532 Mon, 25 Jan 2021 10:50:50 +0100 Kreisverwaltung kann keine Impftermine vermitteln https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/kreisverwaltung-kann-keine-impftermine-vermitteln.html Terminvereinbarung ausschließlich über die 0800 11611702 und www.116117.de In der Kreisverwaltung rufen viele Bürgerinnen und Bürger an, um Termine für die Impfung gegen das Corona-Virus zu vereinbaren oder sich zu beschweren, dass die Nummer für die Terminvergabe nicht erreichbar ist. Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass sie keinen Einfluss auf die Terminvergabe hat. Diese liegt in der Hand der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe und ist ausschließlich über die Telefonnummer 0800 11611702 sowie über das Online-Portal www.116117.de möglich. Die Kreisverwaltung und auch das Corona-Infotelefon des Kreises Recklinghausen können dazu keine Auskünfte geben und auch keine Termine vermitteln.

Quelle: Kreis Recklinghausen, Pressemitteilung

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news-530 Wed, 20 Jan 2021 14:13:07 +0100 Impfstoffengpass sorgt für Verzögerung https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/impfstoffengpass-sorgt-fuer-verzoegerung.html Erstimpfungen in Krankenhäusern und Altenheimen fallen aus, Start des Impfzentrums auf den 8. Februar verschoben Wie das Land in einem Schreiben am späten Mittwochabend mitteilt, bekommen die Kommunen in NRW und damit auch der Kreis Recklinghausen keinen Impfstoff mehr für die vor wenigen Tagen angelaufenen Impfungen in Krankenhäusern. Erstimpfungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen finden bis zum morgigen Donnerstag, 21. Januar, noch vereinzelt statt, alle Impfstoffbestellungen ab dem 22. Januar werden aufgrund von Impfstoffmangel seitens des Landes storniert. Bis zum 31. Januar sind dann nur Zweitimpfungen in Einrichtungen möglich - diese seien aber sichergestellt, so die Information aus dem Ministerium. Voraussichtlich ab dem 1. Februar könnten wieder Erstimpfungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen stattfinden, heißt es weiter.

„Bislang liefen die Planungen und auch die Impfungen im Kreisgebiet reibungslos. Umso enttäuschender, dass schon vereinbarte Termine nicht stattfinden werden“, sagt Landrat Bodo Klimpel. „Die Wut und auch die Enttäuschung in den Krankenhäusern und Einrichtungen ist groß und auch wir sind unglücklich über diese Entwicklung. Leider war es aber auch für das Land nicht abzusehen, dass nun rund 100.000 Dosen weniger als vom Hersteller angekündigt Nordrhein-Westfalen erreichen.“

Start des Impfzentrums verschoben
Ebenfalls verschoben wird laut Landesregierung der Start der Impfzentren. Die ersten Impftermine sollen dort nicht mehr am 1. Februar, sondern erst eine Woche später am 8. Februar stattfinden. Die Terminvergabe für die Über-80-Jährigen wird nach Auskunft des Landes wie geplant am 25. Januar starten und wird von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) koordiniert. Die Schreiben an die Bürger mit weiteren Informationen zur Terminvereinbarung und zu den Abläufen im Impfzentrum sind unterwegs und sollten die entsprechenden Bürgerinnen und Bürger in den nächsten Tagen erreichen.

Quelle: Kreis Recklinghausen, Pressemitteilung

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news-529 Tue, 19 Jan 2021 12:00:37 +0100 Jubiläum: 100 Jahre DRK - Ehrenamt gewinnt künftig immer mehr an Bedeutung https://www.kv-recklinghausen.drk.dehttps://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/jubilaeum-100-jahre-drk-ehrenamt-gewinnt-kuenftig-immer-mehr-an-bedeutung/ Der Deutsche Rote Kreuz e.V. – der Dachverband von 19 DRK-Landesverbänden und dem Verband der Schwesternschaften vom DRK – feiert in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeier findet am Weltrotkreuztag am 8. Mai 2021 in Bamberg statt. Dort wurde das DRK am 25. Januar 1921 gegründet. „Von Anfang an spielte das ehrenamtliche Engagement im Deutschen Roten Kreuz eine sehr große Rolle. Das Ehrenamt wird auch in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen, wenn es darum geht, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland zu stärken“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. news-526 Mon, 18 Jan 2021 18:33:00 +0100 UPDATE: 15-Kilometer-Grenze im Kreis Recklinghausen aufgehoben https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/coronaregionalverordnung-interaktive-karten-zum-15-km-radius.html Als Begründung für die Aufhebung der Regelung führt das Land die Entwicklung der Zahlen an, die sich „deutlich unterhalb eines Wertes von 200 bewegen“. Update 18.01.2021:
Die 15-Kilometer-Grenze, die das Land am vergangenen Dienstag in einer Coronaregionalverordnung für den Kreis Recklinghausen festgelegt hatte, ist aufgehoben. Darüber informierte das Gesundheitsministerium des Landes die Kreisverwaltung offiziell am späten Montagnachmittag. Ab sofort können sich die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Recklinghausen also wieder über die Kreisgrenzen und einen 15-Kilometer-Radius vom Wohnort hinaus bewegen.

13.01.2021
Seit gestern gilt im Kreis Recklinghausen die Coronaregionalverordnung des Landes NRW, da der Kreis über der Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner liegt.

Seit dem 12. Januar 2021 gilt im Kreis Recklinghausen die Coronaregionalverordnung des Landes NRW. Bürgerinnen und Bürger aus Kreisen mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und diffusem Infektionsgeschehen dürfen sich nur noch innerhalb des Kreisgebietes ohne Einschränkung bewegen - dazu gehört auch der Kreis Recklinghausen. Über die Grenze des eigenen Kreises hinaus ist der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den eigenen Wohnort begrenzt.

Ausnahmen gelten nur für besondere Sachverhalte wie die Fahrt zur Arbeit, enge Familienbesuche, Aufsuchen von Pflege- und Gesundheitsreinrichtungen etc.

Weiterhin zulässig sind:

  • Reisen, die der Erledigung beruflicher, dienstlicher, ehrenamtlicher oder vergleichbarer Besorgungen dienen,
  • der Besuch der Schule, der Kindertagesbetreuung beziehungsweiser Notbetreuung oder eine Begleitung bei diesem Besuch,
  •  der Besuch von Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen,
  • Besuche bei und von engen Familienmitgliedern, Lebensgefährten und vergleichbar nahestehenden Personen,
  • die Übernahme pflegerischer, unterstützender und betreuender Tätigkeiten für andere Personen,
  • die Inanspruchnahme von medizinischen, pflegerischen und sonstigen nicht dem Freizeitbereich zuzuordnenden Dienstleistungen
  • Fahrten aus ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen

Karten inklusive des Bewegungsradius von 15 Kilometern für alle zehn kreisangehörigen Städte finden Sie hier:

Quelle: Kreis Recklinghausen, Presseinformation

 

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news-528 Fri, 15 Jan 2021 14:13:00 +0100 Zahlreiche Tote nach Erdbeben - DRK steht für Hilfe in Indonesien bereit https://www.kv-recklinghausen.drk.dehttps://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/zahlreiche-tote-nach-erdbeben-drk-steht-fuer-hilfe-in-indonesien-bereit/ Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 6,2 auf der indonesischen Insel Sulawesi mit zahlreichen Toten ist die Lage noch unübersichtlich. Nach Angaben der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) sind mehr als 630 Menschen zum Teil schwer verletzt, mehr als 15.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Viele sind noch immer unter den Trümmern begraben. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) steht mit seiner Schwestergesellschaft, dem Indonesischen Roten Kreuz und anderen Rotkreuzpartnern vor Ort im Austausch und prüft einen möglichen Hilfsbedarf. „Wir befürchten viele weitere Tote und Verletzte in den Trümmern. Wir stehen bereit, den betroffenen Menschen zu helfen, die nach dieser Katastrophe alles verloren haben,“ sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim DRK. news-527 Thu, 14 Jan 2021 10:28:01 +0100 Über 80-jährige erhalten Impfbenachrichtigungen in den nächsten Tagen https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/ueber-80-jaehrige-erhalten-impfbenachrichtigungen-in-den-naechsten-tagen.html Bereits seit gut drei Wochen werden die Bewohner von Pflegeeinrichtungen im Kreis Recklinghausen geimpft, am 1. Februar beginnen die Impfungen im Impfzentrum auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Recklinghausen. Die über 80-jährigen erhalten in den nächsten Tagen ihre Impfbenachrichtigung sowie Informationen zur Terminvereinbarung. Zugelassen sind zunächst alle Personen, die über 80 Jahre alt sind oder bis zum 31. Januar 80 Jahre alt werden.  

Ab Montag, 25. Januar, können die Angeschriebenen Termine zur Impfung im Impfzentrum vereinbaren. Für die Terminkoordination ist die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zuständig. Termine können telefonisch unter der kostenlosen Nummer 0800 116 117 02 vereinbart werden oder im Internet unter www.116117.de.

Neben den Informationen zur Terminvereinbarung enthält das Anschreiben umfangreiche Informationen zur Impfung, zum Ablauf im Impfzentrum sowie eine Anfahrtsskizze. Die Lage des Impfzentrums wurde so ausgewählt, dass es mit dem Pkw und öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen ist.

„Falls Sie das Impfzentrum nicht besuchen können und zu Hause geimpft werden möchten, muss ich Sie leider noch um ein wenig Geduld bitten, bis wir einen geeigneten Impfstoff haben“, so NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einem Schreiben. Der derzeit zur Verfügung stehende Impfstoff sei zwar wirkungsvoll, aber in der Handhabung nicht einfach. Deshalb könne er nicht von Haus zu Haus transportiert werden. „Wir müssen in diesen Fällen leider abwarten, bis Impfstoffe zugelassen sind, die auch durch das Hausarztsystem genutzt werden können“, schreibt Laumann.

Weitere Informationen zur Impfung und zur Terminvergabe gibt es im Internet unter www.corona-kvwl.de, Informationen zum Impfzentrum gibt es auf www.kreis-re.de/impfzentrum.

Quelle: Kreis Recklinghausen, Presseinformation

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news-525 Tue, 12 Jan 2021 17:19:59 +0100 EU-Katastrophenschutzverfahren „rescEU“: DRK unterstützt EU auch 2021 bei Materialvorhaltung https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/eu-katastrophenschutzverfahren-resceu-drk-unterstuetzt-eu-auch-2021-bei-materialvorhaltung.html Die Europäische Union wird gemeinsam mit den Mitgliedsstaaten 2021 weitere Bevorratungsstandorte für medizinische Schutzausstattung schaffen, um bei höheren Bedarfen des Gesundheitswesens – wie aktuell in der Corona-Pandemie – vorbereitet zu sein. Ein Standort für das Projekt „rescEU stockpiling“ wird in Deutschland aufgebaut und kann entscheidend dazu beitragen, die EU-Länder und Teilnehmerstaaten am EU-Katastrophenschutzverfahren bei Versorgungsengpässen schnell und effektiv zu unterstützen. Das DRK beteiligt sich am das rescEU-Programm, wie auch im Vorjahr, und erhält im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes rund 22 Millionen Euro zur Beschaffung und Lagerung von Material wie Schutzkittel und FFP2-Masken. „Das vergangene Jahr hat gezeigt, wie wichtig grenzübergreifende Maßnahmen sind. Krisen wie die Corona-Pandemie können nur durch gegenseitige Unterstützung und Solidarität bewältigt werden,“ sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Das Projekt, das in Deutschland unter der Federführung der Johanniter-Unfall-Hilfe und in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie dem Bundesgesundheitsministerium läuft, hat einen Gesamtumfang von 108 Millionen Euro. Auch der Malteser Hilfsdienst ist beteiligt, die anderen anerkannten Hilfsorganisationen stehen beratend zur Seite. Das auf sieben Jahre angelegte Projekt wird durch die EU-Kommission zu 100 Prozent aus Mitteln des EU-Katastrophenschutzverfahrens finanziert.

Neben der Beschaffung, Einlagerung und Pflege von Schutzausrüstung sieht der Auftrag vor, im Bedarfsfall die logistische Verteilung zu organisieren. Dafür werden Logistikzentren in der Nähe der Flughäfen Frankfurt und Halle/Leipzig eingerichtet.

Das Deutsche Rote Kreuz hat die Europäische Union im Rahmen des rescEU-Programms bereits im vergangenen Jahr unterstützt und medizinische Ausrüstung im Wert von sechs Millionen Euro beschafft. Mehrere europäische Länder erhielten dadurch Schutzmaterial zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Zuletzt wurden vor wenigen Tagen insgesamt 185.000 FFP2-Masken und 50.000 Schutzkittel nach Montenegro und Nord-Mazedonien transportiert. „Wenn andere Länder mit ihren nationalen Vorhaltungen an ihre Grenzen stoßen und wir mit dem Material aushelfen können, tun wir das gerne. Wir freuen uns, dass wir als Nationale Rotkreuz-Gesellschaft des EU-Staates Deutschland die Europäische Union auch dieses Jahr im Bereich des Katastrophenschutzes unterstützen können,“ sagt Reuter.

Quelle: DRK Generalsekretariat

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news-524 Fri, 08 Jan 2021 12:21:49 +0100 Corona-Impfungen - Hochbetagte müssen sich oft noch gedulden https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/corona-impfungen-hochbetagte-muessen-sich-oft-noch-gedulden.html Menschen über 80 Jahren sollen vorrangig gegen das Coronavirus geimpft werden. Doch in manchen Bundesländern ist für diejenigen, die zu Hause leben, nicht einmal die Terminvergabe angelaufen. Berlin (dpa) - In den ersten Bundesländern haben die Zentren zur Impfung gegen das Coronavirus geöffnet - vor allem auch für die Menschen über 80 Jahren. Aber wie kommen Hochbetagte, die zu Hause leben, an den Termin?

Die Bundesländer gehen dabei unterschiedlich vor, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur zeigt.
(Anm.: Auszug nur NRW)

In NORDRHEIN-WESTFALEN sollen ab der dritten Januarwoche Briefe an die Menschen über 80 geschickt werden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums kündigt der Brief den Beginn der Impfungen für diese Zielgruppe in den Impfzentren Anfang Februar an und klärt über den Ablauf von der Terminvereinbarung über die Telefonhotline 116 117 bis zur zweiten Impfung auf. «Wenn eine Fahrt in ein Impfzentrum nicht möglich ist, empfehlen wir, zu warten, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht, der zu Hause oder von Hausärzten verimpft werden kann», sagte eine Ministeriumssprecherin.

Quelle: Radio Vest, Recklinghausen


⇒ Informationen zum Ablauf in den Impfzentren (Video)

⇒ Corona-Impfzentrum für den Kreis Recklinghausen

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news-522 Wed, 06 Jan 2021 14:57:34 +0100 Ohne einen Termin geht noch immer nichts https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/ohne-einen-termin-geht-noch-immer-nichts.html RECKLINGHAUSEN. Am Prosper-Hospital betreibt das DRK weiterhin ein Durchfahrtszentrum für Corona-Tests - mittlerweile nur noch dort. Lang ist's her, dass sich an der Einfahrt zum Gelände des Prosper-Hospitals lange Schlangen gebildet haben, mit Menschen, die sich auf das Sars- CoV-2-Virus testen lassen wollten. Seitdem ist viel passiert, doch getestet wird dort immer noch - und mittlerweile nur noch dort. Und weil ein Ende der Pandemie nicht in Sicht ist, werden Testungen beim Verdacht einer Corona- Infektion weiter unerlässlich sein. Denn nach wie vor gilt: Wer keine Krankheitssymptome zeigt, sich aber möglicherweise bei einer anderen Person angesteckt haben könnte, wird nicht vom Hausarzt getestet, sondern vom Kreisgesundheitsamt.

Mehr als 55.000 Abstriche wurden seit Beginn der Pandemie im Marz durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das die Aufgabe nach anfänglichem Chaos von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe übernommen hatte, im Auftrag des Kreises durchgeführt. Und Langeweile kommt dabei kaum auf: "Man merkt deutlich, dass es bei einem Anstieg der positiven Fälle auch mehr Kontaktpersonen gibt, die getestet werden miissen", erklärt Jörg van der Groef vom DRK.

Eigentlich ist er kommissarischer Leiter der Rettungswache 15 in Marl, doch seit März, koordiniert er zusätzlich die Abstriche im Kreis Recklinghausen. Und es bleibt dabei: "Nur wenn ein Patient die Anordnung des Gesundheitsamtes erhalten hat und von unseremTermin-Center einen Termin erhalten hat, wird er abgestrichen.“

Aktuell wird öffentlich nur noch an einem sogenannten Durchfahrtszentrum auf einem Parkplatz am Prosper- Hospital abgestrichen, zwischenzeitlich hatte es vier ‘weitere Stellen im Kreis Recklinghausen gegeben - in Castrop Rauxel am Berufskolleg, in Dorsten am Paul-Spiegel-Berufskolleg, in Marl an der Paracelsusklinik und in Recklinghausen am Campus Vest. Diese wurden im Sommer abgebaut. Aber: "Im Herbst haben wir die Teststelle an der Paracelsus-Klinik fiir zwei Wochen wieder geöffnet, weil wir bei dem großen Andrang damals nicht mit der Terminierung hinterherkamen", so Jörg van der Groef. "Zu dem Zeitpunkt bekamen wir auch Hilfe durch den Katastrophenschutz. und die Bundeswehr, um die Masse an Testungen stemmen zu können."

Aktuell leistet die Bundeswehr voraussichtlich noch bis Mitte Januar Unterstützung mit fünf mobilen Dreier-Teams, die zu den Patienten nach Hause fahren. Dabei sind die Aufgaben klar verteilt: ein Fahrer, ein Dokumentator und ein Sanitäter, der die Abstriche durchführt. Auch das DRK schickt eigene mobile Teams, die sich um Großtestungen zum Beispie! in Seniorenheimen kümmern.

Alle mobilen Personen erhalten hingegen Termine am Durchfahrtszentrum neben dem Prosper-Hospital. "Der Patient fährt mit seinemFahrzeug die Teststelle an und gibt seine Versicherungskarte als Legitimationsnachweis ab", erklärt Jörg van der Groef. "Dann fährt der Patient durch das Zelt und die medizinisch ausgebildeten Kollegen nehmen den Abstrich aus dem Rachen und der Nase." Schnell und gut eben.
 

Junges Helfertrio
  • Regelmäßig helfen am Durchfahrtszentrum Julan Heidtfeld (19), Simon Gottschewski (19) und Lydia Schmidt (22) aus. Die drei DRK-Mitarbeiter teilen sich die Aufgaben. Als Rettungshelfer nimmt Julian Heidtfeld die Abstriche, Simon Gottschewski kümmert sich um Fragen sowie Ordnung auf dem Parkplatz und Lydia Schmidt ist für die Verwaltung zuständig.
  • "Es macht Spaß, den Menschen zu helfen, und es gibt einem ein gutes Gefühl", sagt Julian Heidtfeld. "Die Stimmung ist recht locker, aber trotzdem vergisst man nicht den ernsten Hintergrund, weshalb wir eigentlich hier sind." Normalerweise steckt er in den Abiturvorbereitungen, aber die Ferien nutzt er neben dem Lernen auch für die Mitarbeit bei den Abstrichen.
  • Lydia Schmidt studiert eigentlich Biologie in Düsseldorf. "Ich mache es nicht für mich, sondern für meine Mitmenschen", erzählt die 22-Jährige. "Ich denke, dass sich jeder während so einer Zeit fragen sollte, was man dazu beitragen kann, damit wir die Lage besser in den Griff kriegen."

Quelle: Recklinghäuser Zeitung

 

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news-523 Wed, 06 Jan 2021 11:28:00 +0100 Blutspenden weiterhin möglich - und wichtig https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/blutspenden-weiterhin-moeglich-und-wichtig.html Blutspendetermine finden weiter statt - trotz Corona. Darauf macht das Deutsche Rote Kreuz im Vest aufmerksam. Die Termine finden seit Dezember auch trotz des Lockdowns statt. Bei den Blutspendeterminen werden dabei alle Corona-Schutzmaßnahmen weiter umgesetzt, heißt es vom DRK. Um lange Warteschlangen zu verhindern, kann man sich vorher einen Termin reservieren lassen. Das geht z.B. über die DRK-Blutspende-App. Blut spenden könnt Ihr zum Beispiel nächste Woche Donnerstag im Maximilian-Kolbe-Haus in Castrop-Rauxel-Henrichenburg.

⇒ Weitere Blutspendetermine im Vest Recklinghausen

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news-520 Fri, 01 Jan 2021 15:32:47 +0100 Nach Erdbeben: DRK liefert Zelte und Hygienepakete nach Kroatien https://www.kv-recklinghausen.drk.dehttps://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/nach-erdbeben-drk-liefert-zelte-und-hygienepakete-nach-kroatien/ Nach dem Erdbeben der Stärke 6,4 in Kroatien am 29. Dezember 2020 mit mehreren Toten und zahlreichen Verletzten schickt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Hilfslieferungen auf den Weg. Unterstützt vom Auswärtigen Amt, liefert das DRK Hygienepakete für 1.500 Familien und 1.000 Säuglinge sowie 140 Familienzelte an das Kroatische Rote Kreuz und den kroatischen Zivilschutz. news-521 Fri, 01 Jan 2021 10:44:00 +0100 Einsatzbilanz zum Jahreswechsel 2020/2021: Ruhiger Jahreswechsel, aber konstante Einsatzzahlen für den Rettungsdienst https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/einsatzbilanz-zum-jahreswechsel-2020-2021-ruhiger-jahreswechsel-aber-konstante-einsatzzahlen-fuer-den-rettungsdienst.html Recklinghausen (ots). Die "Nacht der Nächte" für Feuerwehr und Rettungsdienst ist üblicherweise die Silvesternacht. In diesem Jahr konnten die Feierlichkeiten der Bevölkerung, aufgrund der geltenden Kontaktbeschränkungen im Zuge der Coronapandemie, nur im engsten Kreis mit jeweils wenigen Personen erfolgen. Im Vorfeld war der Verkauf von Feuerwerkskörpern untersagt worden. Große Partys durften nicht stattfinden. So kann die Feuerwehr Recklinghausen, zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz, auf eine vergleichsweise, ruhige Silvesternacht zurückschauen. Da der Rettungsdienst aber weiterhin durch Einsätze ohne Silvesterbezug gefordert war, bleibt die Zahl der Einsätze konstant. Insgesamt mussten im Zeitraum von Silvester (31.12.2020), 07.30 Uhr bis Neujahr (01.01.2021), 07.30 Uhr 73 Einsätze durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst bearbeitet werden (Vorjahr: 72 Einsätze). Der Großteil der Einsätze entfiel mit 66 Einsätzen im gesamten Zeitraum auf den Rettungsdienst (Vorjahr: 61 Einsätze). Waren es im Vorjahr nach dem Datumswechsel ins Jahr 2020 noch 37 Einsätze, zu denen die Recklinghäuser Einsatzkräfte ausrücken mussten, fielen dieses Jahr nur 17 Einsätze hiervon in den Zeitraum nach Mitternacht.

Üblicherweise ist die Zeit nach 0 Uhr, wenn Feierlichkeiten ihren Höhepunkt finden und Feuerwerk gezündet wird, die "heißeste" Zeit für den Rettungsdienst. Anders in diesem Jahr: Nur 15-mal musste dieser nach 0 Uhr Menschen in Not zur Hilfe eilen (Vorjahr: 27 Einsätze). Bei 23 Rettungsdiensteinsätzen über den Tag verteilt kam zusätzlich noch ein Notarzt zum Einsatz, davon achtmal im neuen Jahr. Einmal unterstützte das Notarzteinsatzfahrzeug aus Herten.

Das neue Jahr war bereits eine halbe Stunde alt, als die Recklinghäuser Retter das erste Mal ausrücken mussten. In den Vorjahren war dies durchgängig bereits zu einem früheren Zeitpunkt der Fall gewesen.

Lediglich zu zwei Brandeinsätzen mussten die Brandschützer ausrücken: Um 01.48 Uhr brannte auf der Ruhrstraße ein Müllcontainer - es blieb der einzige in dieser Nacht. Um 03.20 Uhr wurde die Feuerwehr zur Straße "Auf der Jungfernheide" alarmiert. Hier sollte es in einer Wohnung brennen. Letzten Endes stellte sich die Alarmierung als "Alarm in guter Absicht" heraus und der Einsatz konnte schnell wieder beendet werden. Bereits im "alten Jahr" kam es um 17.09 Uhr auf der Westfalenstraße zu einem gemeldeten Kaminbrand ohne Bezug zu Silvester. Auch dieser Einsatz konnte zügig beendet werden. Dazu kamen über den Tag verteilt vier kleinere Hilfeleistungseinsätze, zu denen die Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache ausrücken mussten. Unterstützung erhielten die hauptamtlichen Brandschützer hierbei von den ehrenamtlichen Einheiten der Löschzüge Süd und Ost. Für alle anderen ehrenamtlichen Einheiten blieb es zum Jahreswechsel ruhig.

Die üblichen Gründe für Einsätze des Rettungsdienstes in der Silvesternacht wie Verletzungen durch den unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerkskörpern und den übermäßigen Genuss von Alkohol blieben in diesem Jahr größtenteils aus. Hierfür kam es insbesondere tagsüber zu einer Vielzahl von Einsätzen mit Bezug zum Coronavirus. Aufgrund dessen blieb auch die Zahl der Einsätze in diesem Jahr im Vergleich zu den Vorjahren konstant. (Jahreswechsel 2019/2020: 72 Einsätze, davon 61-mal Rettungsdienst; Jahreswechsel 2018/2019: 72 Einsätze, davon 62-mal Rettungsdienst; Jahreswechsel 2017/2018: 92 Einsätze, davon 82-mal Rettungsdienst)

Zu Angriffen gegen Einsatzkräfte kam es in dieser Silvesternacht, nach aktuellen Kenntnistand, ebenfalls nicht. Weitere besondere Vorkommnisse blieben auch aus. Die Feuerwehr bedankt sich an dieser Stelle für den friedlichen Jahreswechsel in Recklinghausen.

Um dem erhöhten Einsatzaufkommen zu Silvester gerecht zu werden, erhöht die Feuerwehr Recklinghausen mit Unterstützung des DRK Kreisverband Recklinghausen e. V. regelmäßig für den Jahreswechsel ihre Vorhaltung, insbesondere im Bereich Rettungsdienst: Insgesamt waren im Rettungsdienst der Stadt Recklinghausen über den Jahreswechsel sechs RTW, zwei KTW und zwei Notärzte im Dienst. Auch in diesem Jahr hatte man sich, trotz der geltenden Einschränkungen für die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel, hierzu entschieden.

Die Feuerwehr Recklinghausen dankt allen Einsatzkräften von Feuerwehr, Deutschen Roten Kreuz und Tarifbeschäftigten für die Unterstützung in der vergangenen Silvesternacht. Wir wünschen allen ein frohes neues Jahr! Bleiben Sie gesund!

Quelle: Feuerwehr Recklinghausen, Presseportal

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