DRK Presseinformationen https://www.kv-recklinghausen.drk.de de DRK Wed, 27 Jan 2021 23:38:30 +0100 Wed, 27 Jan 2021 23:38:30 +0100 TYPO3 EXT:news news-536 Thu, 13 May 2021 12:00:00 +0200 29. DRK-Oldtimertreffen in Hamburg-Harburg https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/29-drk-oldtimertreffen-in-hamburg-harburg.html Harburg/Ehestorf. Am Himmelfahrtswochenende vom 13. bis 16. Mai 2021 steigt das 29. DRK-Oldtimertreffen im Freilichtmuseum am Kiekeberg – natürlich vorausgesetzt, die Entwicklung der Corona-Pandemie lässt dieses Event zu. Das DRK Harburg, das das Treffen ausrichtet, rechnet mit rund 150 historischen Fahrzeugen. „Hoffentlich macht uns da Corona keinen Strich durch die Rechnung“, so Harald Krüger, Vorstand des DRK Harburg. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg werden die DRK-Fahrzeuge präsentiert. Dort können die Besucher dann die alten Krankenwagen, Kommandofahrzeuge, Motorräder, Feldküchen und Fernmeldewagen sehen. "Sogar ein alter ABC-Messwagen aus der Zeit des Kalten Krieges ist mit dabei", freut sich Harald Krüger auf das Treffen.

Damit das historische Ambiente stimmt, laufen auch viele Teilnehmen in historischen Uniformen herum. Mit dabei sind auch Teilnehmer niederländischen Roten Kreuzes und wahrscheinlich vom Roten Kreuz der Schweiz. Vielleicht kommen sogar Gäste aus Großbritannien.

Highlight des Wochenendes wird am Samstag die Fahrt der Oldtimer durch Stadt hin zum Michel sein. Dort werden die Fahrzeuge dann vor der Kulisse der Hamburger Kirche stehen. Damit aber nicht genug: „On Top“ wird die Fahrt ganz stilecht von zwei historische Einsatzfahrzeuge der Hamburg Polizei, einem Ford Granada und einem VW Käfer, abgesichert, verrät Krüger.

Quelle: BESSERIMBLICK, Das Magazin für Harburg Stadt & Land

⇒ zur Anmeldung

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news-538 Wed, 27 Jan 2021 17:05:00 +0100 Auch nach der Impfung: Corona-Regeln einhalten https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/auch-nach-der-impfung-corona-regeln-einhalten.html Über 13.000 Menschen im Kreis Recklinghausen haben ihre erste Impfung gegen das Corona-Virus bereits bekommen, 2.400 auch die zweite Dosis. Trotzdem gelten auch für die Geimpften weiterhin die gleichen Corona-Schutzregeln wie für alle anderen auch. Dafür gibt es mehrere Gründe: „Den vollen Wirkungsgrad erreicht der aktuell eingesetzte Impfstoff von Biontech/Pfizer ab dem siebten Tag nach der zweiten Impfung, vorher liegt der Wirkungsgrad deutlich darunter. Mit einer Wirksamkeit von 95% erreicht der Impfstoff eine sehr gute Quote. Es gibt aber bislang keine Erkenntnisse darüber, ob die Impfung auch die Übertragung des Virus verhindert“, erklärt Raphael Stauf, Leiter des Infektionsschutzes beim Kreis Recklinghausen, „deshalb ist es wichtig, die Schutzauflagen auch nach der Impfung einzuhalten, um nicht Überträger zu sein und andere anzustecken.“ Dies sei zum jetzigen Zeitpunkt noch besonders wichtig, da erst eine geringe Anzahl an Menschen über Impfschutz verfügen.

Nach wie vor, so der Mediziner, sei der wirksamste Schutz vor Infektionen die Einhaltung von diesen Empfehlungen und Anordnungen: Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Masken tragen und regelmäßiges Lüften. Zu den Hygieneregeln gehört beispielsweise regelmäßiges, gründliches Händewaschen, denn dadurch kann ein Großteil der Viren und Bakterien von den Händen entfernt werden. Wer Husten oder niesen muss, sollte dies in die Armbeuge tun. Da das Virus über die Mund- und Nasenschleimhäute, aber auch über die Augenbindehaut aufgenommen wird, sollte außerdem ein direkter Kontakt der Hände mit diesen Bereichen vermieden werden.

Quelle: Kreis Recklinghausen, Presseinformation

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news-537 Wed, 27 Jan 2021 12:51:32 +0100 Gesetzesreform: DRK begrüßt mehr Rechtssicherheit für Notfallsanitäter im Einsatz https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/gesetzesreform-drk-begruesst-mehr-rechtssicherheit-fuer-notfallsanitaeter-im-einsatz.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) begrüßt wichtige Nachbesserungen bei der geplanten Änderung des Notfallsanitätergesetzes. „Durch die Änderungen, die heute der Gesundheitsausschuss des Bundestages beschlossen hat, erhalten die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter mehr Handlungs- und Rechtssicherheit bei ihren Einsätzen. Das ist auch ganz im Sinne der Patienten“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Das DRK hatte sich dafür eingesetzt, dass die Helferinnen und Helfer gemäß ihres Ausbildungsstandes auch bestimmte medizinische Eingriffe durchführen dürfen. Notfallsanitäterinnen und -sanitäter erreichen den Einsatzort meist vor dem Notarzt und müssen in lebensgefährlichen Situationen invasive heilkundliche Maßnahmen ergreifen oder auch Notfallmedikamente verabreichen, um Patienten zu retten. Damit setzen sie sich jedoch der Gefahr aus, sich strafbar zu machen, denn diese heilkundlichen Tätigkeiten sind aufgrund des Heilpraktikergesetzes von vornherein nur Ärzten erlaubt. Das DRK hatte deshalb Änderungen des Notfallsanitätergesetzes im Rahmen des MTA-Reform-Gesetzes gefordert. In der geänderten Fassung des Gesetzes dürfen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter bis zum Eintreffen eines Notarztes heilkundliche Maßnahmen nun eigenverantwortlich durchführen, wenn sie diese erlernt haben und beherrschen und dies erforderlich ist, um Lebensgefahr oder wesentliche Folgeschäden bei Patientinnen und Patienten zu verhindern.

„Bei einem solchen Notfalleinsatz kommt es auf jede Minute an, um das Leben von Patienten zu retten. Die Notfallsanitäterinnen und -sanitäter werden durch ihre Berufsausbildung hierzu umfassend qualifiziert. Deshalb sind wir froh, dass diese Regelung jetzt Klarheit schafft“, sagt DRK-Präsidentin Hasselfeldt, die vor allem den beiden Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner und Dirk Heidenblut für ihr Engagement in dieser Sache dankt.

Die Reform des Gesetzes soll am 28. Januar 2021 im Bundestag beschlossen werden.

Quelle: DRK Generalsekretariat, Presseinformation 005/2021

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news-535 Tue, 26 Jan 2021 11:30:58 +0100 Kita-Leitung und Kinderbetreuung in Corona-Zeiten https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/kita-leitung-und-kinderbetreuung-in-corona-zeiten.html Katharina Tjardes sitzt, was Kinderbetreuung in diesen Tagen angeht, zwischen den Stühlen: Die 34-jährige Dattelnerin leitet die DRK-Kindertagesstätte an der Ahsener Straße und ist selbst Mutter eines zweijährigen Sohnes, der eine andere Kita besucht. Umso besser kann sie verstehen, in welcher Misere sich Eltern von Kleinkindern in diesen Wochen befinden. Seitdem die Kitas wegen der Coronakrise nur noch Notbetreuung anbieten, sind Eltern angehalten, ihren Nachwuchs zu Hause zu betreuen – wenn es irgendwie geht. Eine Marschroute, die Tjardes auch in ihrer Einrichtung weitergibt, an die sie sich selbst als Mutter aber nicht halten kann. „Ich gebe mein Kind in die Betreuung, damit ich andere Kinder betreuen kann“, sagt sie.

Sie kann gut verstehen, was Eltern derzeit durchmachen, schließlich jonglieren viele von ihnen seit Beginn der Pandemie mit Job und Betreuung. „Die Eltern versuchen eine Menge, aber sie kommen an ihre Grenzen“, sagt Tjardes. Sie weiß, wovon sie spricht, sie sitzt im selben Boot. „Bei uns würde es ohne die Hilfe der Großeltern nicht gehen“, sagt die 34-Jährige aus Datteln. Die sind noch jung und helfen gerne zusätzlich bei der Betreuung von Sohn Finn aus. Ein Vorteil, den nicht alle Familien haben.

Tjardes hofft besonders für die Kinder, dass in den Kitas bald wieder Normalbetrieb herrscht. Vielen fehle ihre vertraute Struktur. Andererseits sorge sie sich natürlich um die Gesundheit der Erzieher, die jeden Tag engen Kontakt mit den Kindern haben. Zwischen den Stühlen eben.

Quelle: 24VEST, Dattelner Morgenpost

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news-533 Mon, 25 Jan 2021 15:14:23 +0100 Bundespräsident Steinmeier gratuliert DRK zum 100-jährigen Gründungsjubiläum https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/steinmeier-gratuliert-drk-zum-100-geburtstag.html Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat der Präsidentin des Deutschen Roten Kreuz e.V. (DRK), Gerda Hasselfeldt, zum 100-jährigen Gründungsjubiläum des DRK gratuliert. Der Bundespräsident schreibt: "Heute vor 100 Jahren wurde das Deutsche Rote Kreuz als Dachverband der seit mehr als 150 Jahren bestehenden Rotkreuzgesellschaften in Deutschland gegründet. Aus diesem Anlass möchte ich Ihnen stellvertretend für die Hunderttausenden von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Mitgliedern des DRK herzlich gratulieren. Es waren die Schrecken des Krieges und das furchtbare Leid der Verwundeten, die nach der Schlacht von Solferino Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Deutschland aus privaten, bürgerschaftlichen Initiativen die ersten Rotkreuzvereine entstehen ließen. Nach den schier unvorstellbaren Gewaltexzessen des Ersten Weltkrieges mit Millionen von Opfern und Kriegsgeschädigten auf allen Seiten trat die internationale humanitäre Idee des Friedens in den Fokus. In der Weimarer Republik kamen die regionalen Rotkreuzvereine im Jahr 1921 überein, die Dachorganisation des Deutschen Roten Kreuzes zu gründen. Das DRK hat sich seither zu einer bedeutenden Stütze bei der ‚Verhütung, der Bekämpfung und der Linderung gesundheitlicher, wirtschaftlicher und sittlicher Not‘ entwickelt, wie es im ersten Satzungstext heißt. Heute ist daraus ein nicht mehr wegzudenkendes Netzwerk der Hilfe und Unterstützung geworden, das in Deutschland und der Welt aktiv ist. Seine vielen Haupt- und Ehrenamtlichen leisten Unverzichtbares in der sozialen Daseinsvorsorge. Sie helfen im Katastrophenschutz, hierzulande wie global. Wann immer Erdbeben, Naturkatastrophen, Seuchen oder Kriege Menschen auf diesem Globus heimsuchen – das Deutsche Rote Kreuz ist zur Stelle.

Wie bedeutend das Deutsche Rote Kreuz ist, steht uns in diesen Monaten der Bekämpfung der Corona-Pandemie einmal neu klar vor Augen. Ob ärztliche Notdienste, Pflege von älteren und gefährdeten Menschen; ob medizinische Versorgung von Erkrankten oder Aufbau und Betrieb von Impfzentren: Das auf weißem Grund stehende rote Kreuz ist ein Symbol der Hilfe, der Menschlichkeit und der Hoffnung.

An vielen Orten in unserem Land und auch bei meinem jüngsten Besuch eines Berliner Impfzentrums habe ich mit eigenen Augen gesehen, wie die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK ihren Beitrag dazu leisten, diese Pandemie gemeinsam zu überwinden.

Von Herzen danke ich allen im Deutschen Roten Kreuz für ihren großartigen und unermüdlichen Einsatz für die Menschen, die unsere Hilfe brauchen."

Quelle: DRK Generalsekretariat

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news-534 Mon, 25 Jan 2021 14:00:00 +0100 Warnung vor Corona-Betrügern https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/warnung-vor-corona-betruegern.html Immer öfter wird im Vest vor Corona-Betrügern gewarnt. Kriminelle versuchen, unter einem Vorwand in unsere Wohnungen zu kommen und uns dort zu beklauen. Mehrfach ist das in den letzten Wochen vorgekommen: In Recklinghausen wollten zwei Männer in weißen Overalls in die Wohnung einer Seniorin, um angeblich ein Vorgespräch zur Impfung zu führen. Oft haben sich Betrüger auch als Mitarbeiter vom DRK oder Gesundheitsamt ausgegeben und an der Haustür Corona-Schnelltests angeboten. Oder Senioren wurden um Geld für Corona-Behandlungen angebettelt.

Auch die Zahl der Taschendiebstähle steigt wieder an. Kriminelle hätten sich mittlerweile regelrecht für die Läden, die noch aufhaben, spezialisiert.

Quelle: Radio Vest, Lokalnachrichten

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news-532 Mon, 25 Jan 2021 10:50:50 +0100 Kreisverwaltung kann keine Impftermine vermitteln https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/kreisverwaltung-kann-keine-impftermine-vermitteln.html Terminvereinbarung ausschließlich über die 0800 11611702 und www.116117.de In der Kreisverwaltung rufen viele Bürgerinnen und Bürger an, um Termine für die Impfung gegen das Corona-Virus zu vereinbaren oder sich zu beschweren, dass die Nummer für die Terminvergabe nicht erreichbar ist. Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass sie keinen Einfluss auf die Terminvergabe hat. Diese liegt in der Hand der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe und ist ausschließlich über die Telefonnummer 0800 11611702 sowie über das Online-Portal www.116117.de möglich. Die Kreisverwaltung und auch das Corona-Infotelefon des Kreises Recklinghausen können dazu keine Auskünfte geben und auch keine Termine vermitteln.

Quelle: Kreis Recklinghausen, Pressemitteilung

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news-530 Wed, 20 Jan 2021 14:13:07 +0100 Impfstoffengpass sorgt für Verzögerung https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/impfstoffengpass-sorgt-fuer-verzoegerung.html Erstimpfungen in Krankenhäusern und Altenheimen fallen aus, Start des Impfzentrums auf den 8. Februar verschoben Wie das Land in einem Schreiben am späten Mittwochabend mitteilt, bekommen die Kommunen in NRW und damit auch der Kreis Recklinghausen keinen Impfstoff mehr für die vor wenigen Tagen angelaufenen Impfungen in Krankenhäusern. Erstimpfungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen finden bis zum morgigen Donnerstag, 21. Januar, noch vereinzelt statt, alle Impfstoffbestellungen ab dem 22. Januar werden aufgrund von Impfstoffmangel seitens des Landes storniert. Bis zum 31. Januar sind dann nur Zweitimpfungen in Einrichtungen möglich - diese seien aber sichergestellt, so die Information aus dem Ministerium. Voraussichtlich ab dem 1. Februar könnten wieder Erstimpfungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen stattfinden, heißt es weiter.

„Bislang liefen die Planungen und auch die Impfungen im Kreisgebiet reibungslos. Umso enttäuschender, dass schon vereinbarte Termine nicht stattfinden werden“, sagt Landrat Bodo Klimpel. „Die Wut und auch die Enttäuschung in den Krankenhäusern und Einrichtungen ist groß und auch wir sind unglücklich über diese Entwicklung. Leider war es aber auch für das Land nicht abzusehen, dass nun rund 100.000 Dosen weniger als vom Hersteller angekündigt Nordrhein-Westfalen erreichen.“

Start des Impfzentrums verschoben
Ebenfalls verschoben wird laut Landesregierung der Start der Impfzentren. Die ersten Impftermine sollen dort nicht mehr am 1. Februar, sondern erst eine Woche später am 8. Februar stattfinden. Die Terminvergabe für die Über-80-Jährigen wird nach Auskunft des Landes wie geplant am 25. Januar starten und wird von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) koordiniert. Die Schreiben an die Bürger mit weiteren Informationen zur Terminvereinbarung und zu den Abläufen im Impfzentrum sind unterwegs und sollten die entsprechenden Bürgerinnen und Bürger in den nächsten Tagen erreichen.

Quelle: Kreis Recklinghausen, Pressemitteilung

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news-529 Tue, 19 Jan 2021 12:00:37 +0100 Jubiläum: 100 Jahre DRK - Ehrenamt gewinnt künftig immer mehr an Bedeutung https://www.kv-recklinghausen.drk.dehttps://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/jubilaeum-100-jahre-drk-ehrenamt-gewinnt-kuenftig-immer-mehr-an-bedeutung/ Der Deutsche Rote Kreuz e.V. – der Dachverband von 19 DRK-Landesverbänden und dem Verband der Schwesternschaften vom DRK – feiert in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeier findet am Weltrotkreuztag am 8. Mai 2021 in Bamberg statt. Dort wurde das DRK am 25. Januar 1921 gegründet. „Von Anfang an spielte das ehrenamtliche Engagement im Deutschen Roten Kreuz eine sehr große Rolle. Das Ehrenamt wird auch in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen, wenn es darum geht, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland zu stärken“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. news-526 Mon, 18 Jan 2021 18:33:00 +0100 UPDATE: 15-Kilometer-Grenze im Kreis Recklinghausen aufgehoben https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/coronaregionalverordnung-interaktive-karten-zum-15-km-radius.html Als Begründung für die Aufhebung der Regelung führt das Land die Entwicklung der Zahlen an, die sich „deutlich unterhalb eines Wertes von 200 bewegen“. Update 18.01.2021:
Die 15-Kilometer-Grenze, die das Land am vergangenen Dienstag in einer Coronaregionalverordnung für den Kreis Recklinghausen festgelegt hatte, ist aufgehoben. Darüber informierte das Gesundheitsministerium des Landes die Kreisverwaltung offiziell am späten Montagnachmittag. Ab sofort können sich die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Recklinghausen also wieder über die Kreisgrenzen und einen 15-Kilometer-Radius vom Wohnort hinaus bewegen.

13.01.2021
Seit gestern gilt im Kreis Recklinghausen die Coronaregionalverordnung des Landes NRW, da der Kreis über der Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner liegt.

Seit dem 12. Januar 2021 gilt im Kreis Recklinghausen die Coronaregionalverordnung des Landes NRW. Bürgerinnen und Bürger aus Kreisen mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und diffusem Infektionsgeschehen dürfen sich nur noch innerhalb des Kreisgebietes ohne Einschränkung bewegen - dazu gehört auch der Kreis Recklinghausen. Über die Grenze des eigenen Kreises hinaus ist der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den eigenen Wohnort begrenzt.

Ausnahmen gelten nur für besondere Sachverhalte wie die Fahrt zur Arbeit, enge Familienbesuche, Aufsuchen von Pflege- und Gesundheitsreinrichtungen etc.

Weiterhin zulässig sind:

  • Reisen, die der Erledigung beruflicher, dienstlicher, ehrenamtlicher oder vergleichbarer Besorgungen dienen,
  • der Besuch der Schule, der Kindertagesbetreuung beziehungsweiser Notbetreuung oder eine Begleitung bei diesem Besuch,
  •  der Besuch von Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen,
  • Besuche bei und von engen Familienmitgliedern, Lebensgefährten und vergleichbar nahestehenden Personen,
  • die Übernahme pflegerischer, unterstützender und betreuender Tätigkeiten für andere Personen,
  • die Inanspruchnahme von medizinischen, pflegerischen und sonstigen nicht dem Freizeitbereich zuzuordnenden Dienstleistungen
  • Fahrten aus ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen

Karten inklusive des Bewegungsradius von 15 Kilometern für alle zehn kreisangehörigen Städte finden Sie hier:

Quelle: Kreis Recklinghausen, Presseinformation

 

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news-528 Fri, 15 Jan 2021 14:13:00 +0100 Zahlreiche Tote nach Erdbeben - DRK steht für Hilfe in Indonesien bereit https://www.kv-recklinghausen.drk.dehttps://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/zahlreiche-tote-nach-erdbeben-drk-steht-fuer-hilfe-in-indonesien-bereit/ Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 6,2 auf der indonesischen Insel Sulawesi mit zahlreichen Toten ist die Lage noch unübersichtlich. Nach Angaben der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) sind mehr als 630 Menschen zum Teil schwer verletzt, mehr als 15.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Viele sind noch immer unter den Trümmern begraben. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) steht mit seiner Schwestergesellschaft, dem Indonesischen Roten Kreuz und anderen Rotkreuzpartnern vor Ort im Austausch und prüft einen möglichen Hilfsbedarf. „Wir befürchten viele weitere Tote und Verletzte in den Trümmern. Wir stehen bereit, den betroffenen Menschen zu helfen, die nach dieser Katastrophe alles verloren haben,“ sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim DRK. news-527 Thu, 14 Jan 2021 10:28:01 +0100 Über 80-jährige erhalten Impfbenachrichtigungen in den nächsten Tagen https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/ueber-80-jaehrige-erhalten-impfbenachrichtigungen-in-den-naechsten-tagen.html Bereits seit gut drei Wochen werden die Bewohner von Pflegeeinrichtungen im Kreis Recklinghausen geimpft, am 1. Februar beginnen die Impfungen im Impfzentrum auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Recklinghausen. Die über 80-jährigen erhalten in den nächsten Tagen ihre Impfbenachrichtigung sowie Informationen zur Terminvereinbarung. Zugelassen sind zunächst alle Personen, die über 80 Jahre alt sind oder bis zum 31. Januar 80 Jahre alt werden.  

Ab Montag, 25. Januar, können die Angeschriebenen Termine zur Impfung im Impfzentrum vereinbaren. Für die Terminkoordination ist die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zuständig. Termine können telefonisch unter der kostenlosen Nummer 0800 116 117 02 vereinbart werden oder im Internet unter www.116117.de.

Neben den Informationen zur Terminvereinbarung enthält das Anschreiben umfangreiche Informationen zur Impfung, zum Ablauf im Impfzentrum sowie eine Anfahrtsskizze. Die Lage des Impfzentrums wurde so ausgewählt, dass es mit dem Pkw und öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen ist.

„Falls Sie das Impfzentrum nicht besuchen können und zu Hause geimpft werden möchten, muss ich Sie leider noch um ein wenig Geduld bitten, bis wir einen geeigneten Impfstoff haben“, so NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einem Schreiben. Der derzeit zur Verfügung stehende Impfstoff sei zwar wirkungsvoll, aber in der Handhabung nicht einfach. Deshalb könne er nicht von Haus zu Haus transportiert werden. „Wir müssen in diesen Fällen leider abwarten, bis Impfstoffe zugelassen sind, die auch durch das Hausarztsystem genutzt werden können“, schreibt Laumann.

Weitere Informationen zur Impfung und zur Terminvergabe gibt es im Internet unter www.corona-kvwl.de, Informationen zum Impfzentrum gibt es auf www.kreis-re.de/impfzentrum.

Quelle: Kreis Recklinghausen, Presseinformation

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news-525 Tue, 12 Jan 2021 17:19:59 +0100 EU-Katastrophenschutzverfahren „rescEU“: DRK unterstützt EU auch 2021 bei Materialvorhaltung https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/eu-katastrophenschutzverfahren-resceu-drk-unterstuetzt-eu-auch-2021-bei-materialvorhaltung.html Die Europäische Union wird gemeinsam mit den Mitgliedsstaaten 2021 weitere Bevorratungsstandorte für medizinische Schutzausstattung schaffen, um bei höheren Bedarfen des Gesundheitswesens – wie aktuell in der Corona-Pandemie – vorbereitet zu sein. Ein Standort für das Projekt „rescEU stockpiling“ wird in Deutschland aufgebaut und kann entscheidend dazu beitragen, die EU-Länder und Teilnehmerstaaten am EU-Katastrophenschutzverfahren bei Versorgungsengpässen schnell und effektiv zu unterstützen. Das DRK beteiligt sich am das rescEU-Programm, wie auch im Vorjahr, und erhält im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes rund 22 Millionen Euro zur Beschaffung und Lagerung von Material wie Schutzkittel und FFP2-Masken. „Das vergangene Jahr hat gezeigt, wie wichtig grenzübergreifende Maßnahmen sind. Krisen wie die Corona-Pandemie können nur durch gegenseitige Unterstützung und Solidarität bewältigt werden,“ sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Das Projekt, das in Deutschland unter der Federführung der Johanniter-Unfall-Hilfe und in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie dem Bundesgesundheitsministerium läuft, hat einen Gesamtumfang von 108 Millionen Euro. Auch der Malteser Hilfsdienst ist beteiligt, die anderen anerkannten Hilfsorganisationen stehen beratend zur Seite. Das auf sieben Jahre angelegte Projekt wird durch die EU-Kommission zu 100 Prozent aus Mitteln des EU-Katastrophenschutzverfahrens finanziert.

Neben der Beschaffung, Einlagerung und Pflege von Schutzausrüstung sieht der Auftrag vor, im Bedarfsfall die logistische Verteilung zu organisieren. Dafür werden Logistikzentren in der Nähe der Flughäfen Frankfurt und Halle/Leipzig eingerichtet.

Das Deutsche Rote Kreuz hat die Europäische Union im Rahmen des rescEU-Programms bereits im vergangenen Jahr unterstützt und medizinische Ausrüstung im Wert von sechs Millionen Euro beschafft. Mehrere europäische Länder erhielten dadurch Schutzmaterial zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Zuletzt wurden vor wenigen Tagen insgesamt 185.000 FFP2-Masken und 50.000 Schutzkittel nach Montenegro und Nord-Mazedonien transportiert. „Wenn andere Länder mit ihren nationalen Vorhaltungen an ihre Grenzen stoßen und wir mit dem Material aushelfen können, tun wir das gerne. Wir freuen uns, dass wir als Nationale Rotkreuz-Gesellschaft des EU-Staates Deutschland die Europäische Union auch dieses Jahr im Bereich des Katastrophenschutzes unterstützen können,“ sagt Reuter.

Quelle: DRK Generalsekretariat

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news-524 Fri, 08 Jan 2021 12:21:49 +0100 Corona-Impfungen - Hochbetagte müssen sich oft noch gedulden https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/corona-impfungen-hochbetagte-muessen-sich-oft-noch-gedulden.html Menschen über 80 Jahren sollen vorrangig gegen das Coronavirus geimpft werden. Doch in manchen Bundesländern ist für diejenigen, die zu Hause leben, nicht einmal die Terminvergabe angelaufen. Berlin (dpa) - In den ersten Bundesländern haben die Zentren zur Impfung gegen das Coronavirus geöffnet - vor allem auch für die Menschen über 80 Jahren. Aber wie kommen Hochbetagte, die zu Hause leben, an den Termin?

Die Bundesländer gehen dabei unterschiedlich vor, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur zeigt.
(Anm.: Auszug nur NRW)

In NORDRHEIN-WESTFALEN sollen ab der dritten Januarwoche Briefe an die Menschen über 80 geschickt werden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums kündigt der Brief den Beginn der Impfungen für diese Zielgruppe in den Impfzentren Anfang Februar an und klärt über den Ablauf von der Terminvereinbarung über die Telefonhotline 116 117 bis zur zweiten Impfung auf. «Wenn eine Fahrt in ein Impfzentrum nicht möglich ist, empfehlen wir, zu warten, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht, der zu Hause oder von Hausärzten verimpft werden kann», sagte eine Ministeriumssprecherin.

Quelle: Radio Vest, Recklinghausen


⇒ Informationen zum Ablauf in den Impfzentren (Video)

⇒ Corona-Impfzentrum für den Kreis Recklinghausen

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news-522 Wed, 06 Jan 2021 14:57:34 +0100 Ohne einen Termin geht noch immer nichts https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/ohne-einen-termin-geht-noch-immer-nichts.html RECKLINGHAUSEN. Am Prosper-Hospital betreibt das DRK weiterhin ein Durchfahrtszentrum für Corona-Tests - mittlerweile nur noch dort. Lang ist's her, dass sich an der Einfahrt zum Gelände des Prosper-Hospitals lange Schlangen gebildet haben, mit Menschen, die sich auf das Sars- CoV-2-Virus testen lassen wollten. Seitdem ist viel passiert, doch getestet wird dort immer noch - und mittlerweile nur noch dort. Und weil ein Ende der Pandemie nicht in Sicht ist, werden Testungen beim Verdacht einer Corona- Infektion weiter unerlässlich sein. Denn nach wie vor gilt: Wer keine Krankheitssymptome zeigt, sich aber möglicherweise bei einer anderen Person angesteckt haben könnte, wird nicht vom Hausarzt getestet, sondern vom Kreisgesundheitsamt.

Mehr als 55.000 Abstriche wurden seit Beginn der Pandemie im Marz durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das die Aufgabe nach anfänglichem Chaos von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe übernommen hatte, im Auftrag des Kreises durchgeführt. Und Langeweile kommt dabei kaum auf: "Man merkt deutlich, dass es bei einem Anstieg der positiven Fälle auch mehr Kontaktpersonen gibt, die getestet werden miissen", erklärt Jörg van der Groef vom DRK.

Eigentlich ist er kommissarischer Leiter der Rettungswache 15 in Marl, doch seit März, koordiniert er zusätzlich die Abstriche im Kreis Recklinghausen. Und es bleibt dabei: "Nur wenn ein Patient die Anordnung des Gesundheitsamtes erhalten hat und von unseremTermin-Center einen Termin erhalten hat, wird er abgestrichen.“

Aktuell wird öffentlich nur noch an einem sogenannten Durchfahrtszentrum auf einem Parkplatz am Prosper- Hospital abgestrichen, zwischenzeitlich hatte es vier ‘weitere Stellen im Kreis Recklinghausen gegeben - in Castrop Rauxel am Berufskolleg, in Dorsten am Paul-Spiegel-Berufskolleg, in Marl an der Paracelsusklinik und in Recklinghausen am Campus Vest. Diese wurden im Sommer abgebaut. Aber: "Im Herbst haben wir die Teststelle an der Paracelsus-Klinik fiir zwei Wochen wieder geöffnet, weil wir bei dem großen Andrang damals nicht mit der Terminierung hinterherkamen", so Jörg van der Groef. "Zu dem Zeitpunkt bekamen wir auch Hilfe durch den Katastrophenschutz. und die Bundeswehr, um die Masse an Testungen stemmen zu können."

Aktuell leistet die Bundeswehr voraussichtlich noch bis Mitte Januar Unterstützung mit fünf mobilen Dreier-Teams, die zu den Patienten nach Hause fahren. Dabei sind die Aufgaben klar verteilt: ein Fahrer, ein Dokumentator und ein Sanitäter, der die Abstriche durchführt. Auch das DRK schickt eigene mobile Teams, die sich um Großtestungen zum Beispie! in Seniorenheimen kümmern.

Alle mobilen Personen erhalten hingegen Termine am Durchfahrtszentrum neben dem Prosper-Hospital. "Der Patient fährt mit seinemFahrzeug die Teststelle an und gibt seine Versicherungskarte als Legitimationsnachweis ab", erklärt Jörg van der Groef. "Dann fährt der Patient durch das Zelt und die medizinisch ausgebildeten Kollegen nehmen den Abstrich aus dem Rachen und der Nase." Schnell und gut eben.
 

Junges Helfertrio
  • Regelmäßig helfen am Durchfahrtszentrum Julan Heidtfeld (19), Simon Gottschewski (19) und Lydia Schmidt (22) aus. Die drei DRK-Mitarbeiter teilen sich die Aufgaben. Als Rettungshelfer nimmt Julian Heidtfeld die Abstriche, Simon Gottschewski kümmert sich um Fragen sowie Ordnung auf dem Parkplatz und Lydia Schmidt ist für die Verwaltung zuständig.
  • "Es macht Spaß, den Menschen zu helfen, und es gibt einem ein gutes Gefühl", sagt Julian Heidtfeld. "Die Stimmung ist recht locker, aber trotzdem vergisst man nicht den ernsten Hintergrund, weshalb wir eigentlich hier sind." Normalerweise steckt er in den Abiturvorbereitungen, aber die Ferien nutzt er neben dem Lernen auch für die Mitarbeit bei den Abstrichen.
  • Lydia Schmidt studiert eigentlich Biologie in Düsseldorf. "Ich mache es nicht für mich, sondern für meine Mitmenschen", erzählt die 22-Jährige. "Ich denke, dass sich jeder während so einer Zeit fragen sollte, was man dazu beitragen kann, damit wir die Lage besser in den Griff kriegen."

Quelle: Recklinghäuser Zeitung

 

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news-523 Wed, 06 Jan 2021 11:28:00 +0100 Blutspenden weiterhin möglich - und wichtig https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/blutspenden-weiterhin-moeglich-und-wichtig.html Blutspendetermine finden weiter statt - trotz Corona. Darauf macht das Deutsche Rote Kreuz im Vest aufmerksam. Die Termine finden seit Dezember auch trotz des Lockdowns statt. Bei den Blutspendeterminen werden dabei alle Corona-Schutzmaßnahmen weiter umgesetzt, heißt es vom DRK. Um lange Warteschlangen zu verhindern, kann man sich vorher einen Termin reservieren lassen. Das geht z.B. über die DRK-Blutspende-App. Blut spenden könnt Ihr zum Beispiel nächste Woche Donnerstag im Maximilian-Kolbe-Haus in Castrop-Rauxel-Henrichenburg.

⇒ Weitere Blutspendetermine im Vest Recklinghausen

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news-520 Fri, 01 Jan 2021 15:32:47 +0100 Nach Erdbeben: DRK liefert Zelte und Hygienepakete nach Kroatien https://www.kv-recklinghausen.drk.dehttps://www.drk.de/presse/pressemitteilungen/meldung/nach-erdbeben-drk-liefert-zelte-und-hygienepakete-nach-kroatien/ Nach dem Erdbeben der Stärke 6,4 in Kroatien am 29. Dezember 2020 mit mehreren Toten und zahlreichen Verletzten schickt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Hilfslieferungen auf den Weg. Unterstützt vom Auswärtigen Amt, liefert das DRK Hygienepakete für 1.500 Familien und 1.000 Säuglinge sowie 140 Familienzelte an das Kroatische Rote Kreuz und den kroatischen Zivilschutz. news-521 Fri, 01 Jan 2021 10:44:00 +0100 Einsatzbilanz zum Jahreswechsel 2020/2021: Ruhiger Jahreswechsel, aber konstante Einsatzzahlen für den Rettungsdienst https://www.kv-recklinghausen.drk.de/aktuell/presse-service/meldung/einsatzbilanz-zum-jahreswechsel-2020-2021-ruhiger-jahreswechsel-aber-konstante-einsatzzahlen-fuer-den-rettungsdienst.html Recklinghausen (ots). Die "Nacht der Nächte" für Feuerwehr und Rettungsdienst ist üblicherweise die Silvesternacht. In diesem Jahr konnten die Feierlichkeiten der Bevölkerung, aufgrund der geltenden Kontaktbeschränkungen im Zuge der Coronapandemie, nur im engsten Kreis mit jeweils wenigen Personen erfolgen. Im Vorfeld war der Verkauf von Feuerwerkskörpern untersagt worden. Große Partys durften nicht stattfinden. So kann die Feuerwehr Recklinghausen, zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz, auf eine vergleichsweise, ruhige Silvesternacht zurückschauen. Da der Rettungsdienst aber weiterhin durch Einsätze ohne Silvesterbezug gefordert war, bleibt die Zahl der Einsätze konstant. Insgesamt mussten im Zeitraum von Silvester (31.12.2020), 07.30 Uhr bis Neujahr (01.01.2021), 07.30 Uhr 73 Einsätze durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst bearbeitet werden (Vorjahr: 72 Einsätze). Der Großteil der Einsätze entfiel mit 66 Einsätzen im gesamten Zeitraum auf den Rettungsdienst (Vorjahr: 61 Einsätze). Waren es im Vorjahr nach dem Datumswechsel ins Jahr 2020 noch 37 Einsätze, zu denen die Recklinghäuser Einsatzkräfte ausrücken mussten, fielen dieses Jahr nur 17 Einsätze hiervon in den Zeitraum nach Mitternacht.

Üblicherweise ist die Zeit nach 0 Uhr, wenn Feierlichkeiten ihren Höhepunkt finden und Feuerwerk gezündet wird, die "heißeste" Zeit für den Rettungsdienst. Anders in diesem Jahr: Nur 15-mal musste dieser nach 0 Uhr Menschen in Not zur Hilfe eilen (Vorjahr: 27 Einsätze). Bei 23 Rettungsdiensteinsätzen über den Tag verteilt kam zusätzlich noch ein Notarzt zum Einsatz, davon achtmal im neuen Jahr. Einmal unterstützte das Notarzteinsatzfahrzeug aus Herten.

Das neue Jahr war bereits eine halbe Stunde alt, als die Recklinghäuser Retter das erste Mal ausrücken mussten. In den Vorjahren war dies durchgängig bereits zu einem früheren Zeitpunkt der Fall gewesen.

Lediglich zu zwei Brandeinsätzen mussten die Brandschützer ausrücken: Um 01.48 Uhr brannte auf der Ruhrstraße ein Müllcontainer - es blieb der einzige in dieser Nacht. Um 03.20 Uhr wurde die Feuerwehr zur Straße "Auf der Jungfernheide" alarmiert. Hier sollte es in einer Wohnung brennen. Letzten Endes stellte sich die Alarmierung als "Alarm in guter Absicht" heraus und der Einsatz konnte schnell wieder beendet werden. Bereits im "alten Jahr" kam es um 17.09 Uhr auf der Westfalenstraße zu einem gemeldeten Kaminbrand ohne Bezug zu Silvester. Auch dieser Einsatz konnte zügig beendet werden. Dazu kamen über den Tag verteilt vier kleinere Hilfeleistungseinsätze, zu denen die Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache ausrücken mussten. Unterstützung erhielten die hauptamtlichen Brandschützer hierbei von den ehrenamtlichen Einheiten der Löschzüge Süd und Ost. Für alle anderen ehrenamtlichen Einheiten blieb es zum Jahreswechsel ruhig.

Die üblichen Gründe für Einsätze des Rettungsdienstes in der Silvesternacht wie Verletzungen durch den unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerkskörpern und den übermäßigen Genuss von Alkohol blieben in diesem Jahr größtenteils aus. Hierfür kam es insbesondere tagsüber zu einer Vielzahl von Einsätzen mit Bezug zum Coronavirus. Aufgrund dessen blieb auch die Zahl der Einsätze in diesem Jahr im Vergleich zu den Vorjahren konstant. (Jahreswechsel 2019/2020: 72 Einsätze, davon 61-mal Rettungsdienst; Jahreswechsel 2018/2019: 72 Einsätze, davon 62-mal Rettungsdienst; Jahreswechsel 2017/2018: 92 Einsätze, davon 82-mal Rettungsdienst)

Zu Angriffen gegen Einsatzkräfte kam es in dieser Silvesternacht, nach aktuellen Kenntnistand, ebenfalls nicht. Weitere besondere Vorkommnisse blieben auch aus. Die Feuerwehr bedankt sich an dieser Stelle für den friedlichen Jahreswechsel in Recklinghausen.

Um dem erhöhten Einsatzaufkommen zu Silvester gerecht zu werden, erhöht die Feuerwehr Recklinghausen mit Unterstützung des DRK Kreisverband Recklinghausen e. V. regelmäßig für den Jahreswechsel ihre Vorhaltung, insbesondere im Bereich Rettungsdienst: Insgesamt waren im Rettungsdienst der Stadt Recklinghausen über den Jahreswechsel sechs RTW, zwei KTW und zwei Notärzte im Dienst. Auch in diesem Jahr hatte man sich, trotz der geltenden Einschränkungen für die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel, hierzu entschieden.

Die Feuerwehr Recklinghausen dankt allen Einsatzkräften von Feuerwehr, Deutschen Roten Kreuz und Tarifbeschäftigten für die Unterstützung in der vergangenen Silvesternacht. Wir wünschen allen ein frohes neues Jahr! Bleiben Sie gesund!

Quelle: Feuerwehr Recklinghausen, Presseportal

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